Miles and More Kreditkarte Kostenlos: miles and more kreditkarte kostenlos jetzt nutzen
Auf den ersten Blick lautet die Antwort: Nein, die Miles & More Kreditkarte ist nicht von Haus aus kostenlos. Es gibt eine feste Jahresgebühr. Die wirklich spannende Frage ist aber eine andere: Kann ich die Karte so nutzen, dass sie mich rechnerisch nichts kostet? Und hier ist die Antwort ein klares Ja – wenn man weiß, wie.
Die Kosten Ihrer Miles & More Karte clever ausgleichen
Viele, die nach einer „miles and more kreditkarte kostenlos“ suchen, haben eine falsche Vorstellung. Anders als bei manchen Girokonten gibt es hier keinen Automatismus, bei dem die Gebühr ab einem bestimmten Umsatz einfach wegfällt. Der Trick liegt woanders: Der Wert, den Sie aus der Karte ziehen, muss schlicht höher sein als die Kosten, die sie verursacht.
Sehen Sie die Jahresgebühr nicht als verlorenes Geld, sondern eher als eine Investition. Eine Investition in ein System, das Ihnen im Gegenzug Prämienmeilen, den Schutz vor Meilenverfall und wertvolle Versicherungen bietet. Der Schlüssel zum Erfolg ist, diese Vorteile aktiv zu nutzen und ihren monetären Wert zu verstehen. Nur so wird aus einer simplen Gebühr ein starker Hebel für Ihre Reisepläne.
Ab wann rechnet sich die Karte für Sie?
Die Schwelle, ab der sich die Karte lohnt, ist erstaunlich niedrig. Schon bei einem Jahresumsatz von rund 3.000 Euro können die gesammelten Vorteile die Kosten der Blue Card übersteigen. Bei der Gold Card, die mit einer Jahresgebühr von etwa 144 Euro zu Buche schlägt, amortisiert sich die Investition sogar noch schneller. Das liegt an den umfangreicheren Versicherungsleistungen und den besseren Sammelraten, die sich gerade für Vielreisende schnell bezahlt machen.
Ein Punkt wird oft übersehen, ist aber entscheidend: Rund 70 % aller Prämienmeilen werden nicht beim Fliegen gesammelt, sondern durch alltägliche Umsätze mit der Kreditkarte. Genau das macht die Karte zu Ihrem wichtigsten Werkzeug auf dem Weg zum vollen Meilenkonto.
Die folgende Grafik zeigt sehr schön, wie der Wert Ihrer gesammelten Meilen die Jahresgebühr nicht nur ausgleicht, sondern am Ende sogar einen echten Nettogewinn für Sie bedeuten kann.

Wie Sie sehen, wird die Jahresgebühr durch den generierten Meilenwert mehr als aufgewogen. Das Ergebnis ist ein effektiver Gewinn, den Sie für sich verbuchen können.
Um das Ganze greifbarer zu machen, werfen wir einen Blick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung für das kommende Jahr 2026.
Kosten vs. Nutzen der Miles & More Karten (Jahresbetrachtung 2026)
Diese Tabelle vergleicht die Jahresgebühren der Blue und Gold Karten mit dem potenziellen Wert der gesammelten Meilen und Vorteile bei verschiedenen Umsatzszenarien.
| Kartenmodell | Jahresgebühr | Beispiel-Jahresumsatz | Gesammelte Meilen | Gegenwert der Meilen (ca.) | Effektive Kosten / Gewinn |
|---|---|---|---|---|---|
| Blue Card | 66 € | 12.000 € | 6.000 Meilen | 60 € - 120 € | -6 € bis +54 € |
| Gold Card | 144 € | 12.000 € | 12.000 Meilen | 120 € - 240 € | -24 € bis +96 € |
| Gold Card | 144 € | 20.000 € | 20.000 Meilen | 200 € - 400 € | +56 € bis +256 € |
Schon bei moderaten Umsätzen wird deutlich, dass die Karte sich selbst tragen kann. Berücksichtigt man zusätzlich den Wert der Versicherungsleistungen, ist der Sprung in die Gewinnzone oft schnell geschafft.
Der Gegenwert der Vorteile in echtem Geld
Die wichtigsten Vorteile, die die Gebühr mehr als aufwiegen, sind ganz konkret messbar. Allein die enthaltenen Versicherungen können bei einer einzigen Reise mehr wert sein als die gesamte Jahresgebühr. Dazu gehören zum Beispiel:
- Auslandsreisekrankenversicherung: Mit einer Deckungssumme von bis zu 1 Mio. Euro.
- Reisegepäckversicherung: Sichert Ihr Gepäck mit bis zu 1.000 Euro ab.
Dazu kommen natürlich die gesammelten Meilen, die Sie für Prämienflüge, Upgrades oder Sachprämien einsetzen. Übrigens, ein interessanter Fakt am Rande: Viele der über 100.000 deutschen Nutzer wechseln bis spätestens 30. April 2026 zur neuen Karte der Deutschen Bank. Damit sichern sie sich bessere Konditionen und vermeiden doppelte Gebühren während der Umstellung. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie in diesem Artikel von Finanzbusiness.
Betrachten Sie es also so: Sie zahlen die Jahresgebühr, um sich den Zugang zu einem System zu sichern, das Ihnen bei kluger Nutzung ein Vielfaches dieser Gebühr als Gegenwert zurückspielt.
Was der Wechsel zur Deutschen Bank für Sie bedeutet
Die Nachricht hat in der Meilensammler-Community für viel Gesprächsstoff gesorgt: Die Miles & More Kreditkarte wechselt von der DKB zur Deutschen Bank. Aber was heißt das jetzt konkret für Sie als Karteninhaber? Es ist weit mehr als nur ein neues Logo auf der Karte. Wenn Sie Ihre Miles & More Kreditkarte effektiv kostenlos nutzen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die neuen Bedingungen genau zu verstehen. Denn hier liegen sowohl Fallstricke als auch echte Chancen.

Dieser Übergang, der immerhin über 100.000 Nutzer betrifft, wird nicht von heute auf morgen vollzogen, sondern läuft gestaffelt bis ins Frühjahr 2026. Das gibt Ihnen zwar Zeit, aber Sie sollten diesen Zeitraum aktiv gestalten. Ihre alte DKB-Karte wird nämlich nicht ewig funktionieren.
Aus meiner Erfahrung ein wichtiger Hinweis: Wer den Wechsel zu lange aufschiebt, läuft Gefahr, am Ende doppelt zu zahlen. Im schlimmsten Fall bucht sowohl die DKB noch Gebühren für die alte Karte ab, während die Deutsche Bank schon die neue berechnet. Das lässt sich durch rechtzeitiges Handeln aber ganz einfach vermeiden.
Behalten Sie die neuen Fristen im Blick
Die Deutsche Bank hat klare Deadlines für den Kartentausch kommuniziert, die Sie sich am besten direkt im Kalender markieren sollten. Je nachdem, welchen Status Sie haben, gelten unterschiedliche Daten.
- Für Karteninhaber mit Vielfliegerstatus (FTL, Senator, HON): Ihre alte DKB-Kreditkarte ist noch bis Ende Februar 2026 gültig.
- Für alle anderen Karteninhaber: Ihre DKB-Karte funktioniert bis zum 30. April 2026.
Bis zu diesen Stichtagen fallen die Gebühren für Ihre bisherige Karte ganz normal weiter an. Ein proaktiver Wechsel zur neuen Karte ist daher nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell der cleverste Zug.
Neue Vorteile, die den Wechsel versüßen
Der Partnerwechsel bringt nicht nur administrativen Aufwand mit sich, sondern auch einige handfeste Vorteile, die den Wert der Karte spürbar steigern. Gerade für Reisende sind hier ein paar echte Highlights dabei.
Eine der besten Neuerungen ist die Integration des Bankings direkt in die Miles & More App. Endlich haben Sie Ihre Finanzen und Meilen an einem Ort – das macht die Verwaltung deutlich übersichtlicher und einfacher.
Darüber hinaus gibt es ein paar exklusive Reiseprivilegien, die sich wirklich lohnen:
- Flexiroam Datenvolumen: Sie erhalten 5 x 1 GB kostenloses Datenvolumen für Ihre Reisen. Das ist ein Segen und spart Ihnen auf der nächsten Fernreise bares Geld für eine lokale SIM-Karte oder teure Roaming-Pakete.
- Marriott Bonvoy Privilegien: Als Karteninhaber profitieren Sie von besonderen Vorteilen bei der beliebten Hotelkette. Das kann von Upgrades bis zu anderen Annehmlichkeiten reichen und wertet Ihre Aufenthalte auf.
Diese neuen Extras machen die Karte für Vielreisende noch attraktiver und helfen dabei, die Jahresgebühr durch konkreten, erlebbaren Nutzen mehr als auszugleichen.
Den Wechselbonus als strategische Chance nutzen
Um den Übergang für Bestandskunden so reibungslos und attraktiv wie möglich zu machen, hat die Deutsche Bank einen Wechselbonus aufgelegt. Das ist die perfekte Gelegenheit, Ihr Meilenkonto ordentlich aufzufüllen und die erste Jahresgebühr quasi direkt wieder reinzuholen.
Aktuell können Privatkunden beim Wechsel bis zu 4.000 Meilen und 40 Points erhalten. Selbstständige und Freiberufler können sich sogar über bis zu 6.000 Meilen freuen. Alle Details zu den Boni und den weiteren Neuerungen finden Sie direkt bei Miles & More im offiziellen Beitrag zum Partnerwechsel.
So holen Sie die Jahresgebühr mit Alltagsausgaben locker wieder rein
Die Jahresgebühr ist also da, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber jetzt kommt der wirklich interessante Teil: Wie sorgen Sie dafür, dass sich diese Gebühr nicht nur ausgleicht, sondern am Ende sogar ein Gewinn für Sie herausspringt? Der Schlüssel liegt darin, Ihre ganz normalen Alltagsausgaben zu einem echten Meilen-Motor zu machen.
Stellen Sie es sich einmal so vor: Jeder Euro, der ohnehin Ihr Konto verlässt – sei es für den Wocheneinkauf, das Tanken oder Abos –, kann aktiv für Sie arbeiten. Anstatt per Überweisung oder EC-Karte zu zahlen, schleusen Sie diese Beträge einfach über Ihre Miles & More Kreditkarte. Und schon wird aus einer reinen Ausgabe eine clevere Investition in Ihren nächsten Prämienflug.
Der feine, aber entscheidende Unterschied: Privat vs. Business
Um diese Strategie maximal auszureizen, ist die Wahl der richtigen Karte entscheidend. Hier gibt es einen gravierenden Unterschied, den Sie direkt auf Ihrem Meilenkonto spüren werden:
- Private Miles & More Karten: Hier sammeln Sie in der Regel 1 Prämienmeile für je 2 Euro Umsatz.
- Business Miles & More Karten: Diese Karten zünden den Turbo und verdoppeln Ihre Ausbeute auf 1 Prämienmeile für jeden einzelnen Euro Umsatz.
Gerade für Selbstständige, Freiberufler oder Inhaber eines kleinen Gewerbes ist die Business-Variante daher Gold wert. Man erreicht seine Meilenziele buchstäblich doppelt so schnell, was den Wert der Karte im Vergleich zur Jahresgebühr enorm steigert.
Der vielleicht größte, oft unterschätzte Vorteil der Miles & More Gold und Blue Karten ist der Schutz vor dem Meilenverfall. Normalerweise verfallen Meilen nach 36 Monaten. Solange Sie die Karte besitzen, ist diese Frist komplett ausgesetzt. Ihr hart erarbeitetes Guthaben bleibt Ihnen also unbegrenzt erhalten.
Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an: Ein Freiberufler hat monatliche Geschäftsausgaben von 2.000 Euro – für Software, Büromaterial, Reisen. Mit einer Business Gold Card sammelt er allein dadurch jeden Monat 2.000 Meilen. Aufs Jahr gerechnet sind das schon 24.000 Prämienmeilen.
Diese Summe allein reicht bereits für einen europäischen Hin- und Rückflug (als Meilenschnäppchen). Kombiniert man das mit einem soliden Willkommensbonus, wie den aktuell oft angebotenen 4.000 Meilen plus 40 Points für die Gold Card, ist der Wert der Jahresgebühr oft schon nach wenigen Monaten wieder drin. Die Zahlen sprechen für sich: Analysen zeigen, dass Inhaber einer Miles & More Kreditkarte statistisch gesehen doppelt so häufig einen Vielfliegerstatus erreichen. Wenn Sie tiefer in die Sammelraten und Vorteile eintauchen wollen, finden Sie in diesem Überblick von reisetopia eine hervorragende Analyse.
Wie Sie Ihre Ausgaben geschickt bündeln
Der Trick ist, konsequent zu sein. Es geht darum, so viele regelmäßige Zahlungen wie möglich über die Kreditkarte laufen zu lassen. Das braucht am Anfang vielleicht eine kleine Umstellung in der Organisation, zahlt sich aber langfristig massiv aus.
Hier sind ein paar Posten, die Sie oft sofort auf Kartenzahlung umstellen können:
- Sämtliche Online-Einkäufe und Abonnements (Netflix, Spotify, Software)
- Ihre Mobilfunk- und Internetrechnungen
- Versicherungsbeiträge (viele Versicherer bieten das an)
- Tickets für den öffentlichen Nahverkehr
- Die täglichen Einkäufe im Supermarkt oder in der Drogerie
Aber es geht noch weiter. Selbst größere Posten wie Handwerkerrechnungen oder die Miete können in manchen Fällen per Kreditkarte bezahlt werden. In unserem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie ganz einfach Rechnungen mit Kreditkarte bezahlen und so keine einzige Meile mehr auf der Straße liegen lassen.
Die Kombination aus Willkommensbonus, dem Schutz vor Meilenverfall und der konsequenten Nutzung für alle täglichen Ausgaben ist die effektivste Methode, um die Jahresgebühr nicht nur auszugleichen. Sie machen die Karte damit zu einem profitablen Werkzeug auf dem Weg zu Ihren Traumreisen.
Aktionsangebote und Insider-Tipps, mit denen die Karte praktisch kostenlos wird
Machen wir uns nichts vor: Eine Miles & More Kreditkarte, die von vornherein und für immer kostenlos ist, gibt es nicht. Aber das ist auch gar nicht der Punkt. Mit ein paar Kniffen und dem richtigen Timing lässt sich die Jahresgebühr nicht nur locker wieder reinholen, sondern die Karte wird sogar richtig profitabel. Ich zeige Ihnen, wie ich das seit Jahren mache und worauf Sie achten sollten.

Der schnellste und direkteste Weg, die Jahresgebühr quasi auszuradieren, sind die Willkommensboni für Neukunden. Halten Sie unbedingt die Augen nach Aktionen offen, bei denen Sie einen ordentlichen Batzen Meilen zum Start bekommen. Diese Boni sind oft so hoch, dass sie den Wert der Jahresgebühr bei Weitem übersteigen. So ist das erste Jahr rechnerisch nicht nur kostenlos, Sie machen sogar schon einen Gewinn.
Mein Favorit: Die schlaue Upgrade-Strategie
Einer meiner liebsten Tricks, der sich über die Jahre bewährt hat, ist die „Upgrade-Strategie“. Statt sich sofort die teurere Gold Card zu holen, fangen Sie einfach mit der günstigeren Blue Card an. Seien Sie ein guter Kunde, nutzen Sie die Karte regelmäßig, und nach ein paar Monaten flattert oft ein personalisiertes Upgrade-Angebot für die Gold Card ins Haus – meistens verbunden mit extra Bonusmeilen oder anderen Vergünstigungen.
Dieser kleine Umweg ist clever, weil Sie:
- am Anfang eine deutlich geringere Gebühr zahlen.
- beim Wechsel zur Gold Card einen zusätzlichen Bonus einstreichen, der den Umstieg versüßt.
So holen Sie von Anfang an mehr Meilen raus und die Kosten für beide Karten sind im Nu wieder drin.
Kleiner Tipp am Rande: Viele Miles & More Kreditkarten können Sie im ersten Monat kostenlos testen. Das ist die perfekte Gelegenheit, um ohne Risiko herauszufinden, ob die Karte wirklich zu Ihrem Ausgabeverhalten passt, bevor die erste Gebühr fällig wird.
Den richtigen Moment erwischen
Die richtig guten Aktionen für die Miles & More Kreditkarte sind nicht das ganze Jahr über verfügbar. Aus Erfahrung gibt es aber bestimmte Zeiträume, in denen die Angebote besonders attraktiv sind. Werfen Sie vor allem in diesen Phasen ein Auge auf die Deals:
- Vor den großen Reisezeiten: Im Frühjahr, kurz vor dem großen Sommerurlaub, und im Herbst, wenn die Planung für die Weihnachtszeit beginnt, will man reiselustige Kunden locken.
- Rund um den Black Friday: Wie so viele andere Unternehmen haut auch Miles & More Ende November oft die besten Angebote raus.
Wenn Sie es also nicht eilig haben, kann sich ein wenig Geduld richtig auszahlen. Ein Willkommensbonus von 10.000 Meilen statt der üblichen 4.000 Meilen macht einen gewaltigen Unterschied. Auf diese Weise wird die „miles and more kreditkarte kostenlos“ zur Realität, weil Sie den Wert der Meilen einfach gegen die Jahresgebühr rechnen können.
Miles & More oder American Express
Miles & More oder Amex? Das ist die Gretchenfrage für fast jeden Meilensammler in Deutschland. Ich werde oft gefragt, welche Karte „besser“ ist, aber die ehrliche Antwort lautet: Es gibt kein besser oder schlechter. Es gibt nur das, was besser für Sie ist. Hier prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander – der spezialisierte Experte gegen den flexiblen Alleskönner.

Ihre Entscheidung sollte wirklich davon abhängen, wohin Sie reisen möchten und wie Sie Ihre Punkte einsetzen wollen. Arbeiten Sie gezielt auf ein First-Class-Ticket mit Lufthansa hin? Oder wollen Sie sich alle Optionen offenhalten und Ihre Punkte vielleicht nächstes Jahr für einen Flug mit Emirates und übernächstes Jahr für ein Hilton Hotel nutzen?
Die fokussierte Welt von Miles & More
Stellen Sie sich die Miles & More Kreditkarte als Ihren direkten Draht ins Cockpit der Lufthansa Group vor. Ihre größte Stärke ist die Einfachheit und Effizienz innerhalb dieses Systems. Sie sammeln Meilen, die Sie direkt für Prämienflüge, Upgrades oder die extrem beliebten Meilenschnäppchen einlösen können.
Wenn Sie ohnehin oft mit Lufthansa, SWISS oder Austrian fliegen und vielleicht sogar in der Nähe eines Drehkreuzes wie Frankfurt oder München wohnen, ist diese Karte oft die naheliegendste Wahl. Sie binden sich bewusst an die Star Alliance, um dort die besten Prämien zu jagen. Selbst wenn Sie nach einer „miles and more kreditkarte kostenlos“ suchen, ist der cleverste Weg oft, die Jahresgebühr durch den enormen Wert der gesammelten Meilen quasi zu amortisieren. Mehr zu den konkreten Vorteilen und wie Sie das Maximum herausholen, habe ich in der Detailanalyse zur Miles & More Kreditkarte Gold zusammengefasst.
Die flexible Macht von American Express
American Express spielt in einer komplett anderen Liga. Mit den Amex-Karten sammeln Sie Membership Rewards Punkte, und genau hier liegt die Magie: Diese Punkte sind wie eine Universalwährung. Sie können sie zu über einem Dutzend verschiedener Airlines – quer durch alle Allianzen – und mehreren Hotelketten transferieren.
Diese Flexibilität ist unbezahlbar. Sie sind an nichts gebunden und können Ihre Punkte immer genau dorthin schieben, wo es gerade die beste Verfügbarkeit oder den besten Deal gibt.
Was viele dabei übersehen: American Express ist berühmt für seine extrem großzügigen Willkommensangebote. Aktionen mit 75.000 Punkten als Bonus sind keine Seltenheit. Ein solcher Batzen an Punkten kann den Wert der Jahresgebühr um ein Vielfaches übersteigen und Ihnen auf einen Schlag die Tür zu einem Business-Class-Flug öffnen.
Obendrauf packt Amex, besonders bei der Platinum Card, ein riesiges Paket an Reisevorteilen: weltweiter Lounge-Zugang für zwei Personen, Statusvorteile bei Hotelketten wie Hilton und Marriott, und jährliche Guthaben für Reisen, Restaurants oder Entertainment. Für Vielreisende rechnet sich die höhere Jahresgebühr oft schon allein durch diese handfesten Vorteile.
Ihre Wahl hängt also ganz von Ihrem Reiseprofil ab:
- Miles & More: Die erste Wahl für alle, die der Lufthansa Group und Star Alliance treu sind und gezielt auf deren Prämienflüge hinarbeiten.
- American Express: Ideal für den flexiblen Punktesammler, der maximale Freiheit bei der Einlösung und unschlagbare Reisevorteile sucht.
Häufige Fragen zur kostenlosen Miles & More Karte
Immer wenn es um die Miles & More Kreditkarte geht, kommen schnell die gleichen Fragen auf. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Meilensammler kenne ich diese nur zu gut. Deshalb möchte ich hier die wichtigsten Punkte kurz und knackig beantworten, damit Sie eine klare Grundlage für Ihre eigene Strategie haben.
Das Wichtigste gleich vorweg: Eine wirklich „kostenlose“ Miles & More Karte gibt es nicht so, wie man es von manchen Girokonten kennt. Der wahre Trick liegt nicht darin, die Gebühr zu umgehen, sondern einen Gegenwert zu schaffen, der die Kosten bei Weitem übersteigt.
Kann man die Jahresgebühr der Miles & More Kreditkarte erlassen bekommen?
Die kurze Antwort lautet: Nein. Einen direkten Gebührenerlass, wie man ihn vielleicht von anderen Banken kennt, wenn man einen bestimmten Mindestumsatz erreicht, gibt es bei der Miles & More Kreditkarte nicht. Die Jahresgebühr – zum Beispiel die 144 Euro für die Gold Card – ist ein fester Betrag.
Der Weg zu einer rechnerisch kostenlosen Karte führt also nur über eines: die Vorteile so geschickt zu nutzen, dass sie die Gebühr mehr als ausgleichen. Allein ein hoher Willkommensbonus kann Ihnen Meilen im Wert von weit über 150 Euro einbringen. Damit hat sich das erste Jahr schon bezahlt gemacht.
Ändern Sie Ihre Denkweise: Betrachten Sie die Gebühr nicht als Kosten, sondern als eine Investition. Ein Investment in ein System, das Ihnen bei kluger Nutzung ein Vielfaches dessen zurückgibt, was Sie hineinstecken.
Welche Kosten fallen neben der Jahresgebühr noch an?
Abgesehen von der monatlichen Grundgebühr gibt es zwei Kostenfallen, die Sie unbedingt auf dem Schirm haben sollten. Wer hier nicht aufpasst, zahlt schnell drauf.
- Fremdwährungsgebühr: Sobald Sie außerhalb des Euroraums bezahlen, schlägt die Karte in der Regel mit einer Gebühr von 1,95 % auf den Umsatz zu. Bei einem USA-Urlaub mit Ausgaben von umgerechnet 2.000 € sind das schon fast 40 € extra.
- Gebühr für Bargeldabhebungen: Bargeld am Automaten zu ziehen, ist mit dieser Karte ein teures Vergnügen. Meist werden 2 % des abgehobenen Betrags, aber mindestens 5 Euro, fällig.
Diese Gebühren zeigen ganz klar: Die Miles & More Karte ist ein Werkzeug zum Meilensammeln. Sie ist nicht dafür gedacht, Bargeld abzuheben oder ausgiebig in Fremdwährungen zu shoppen. Für solche Zwecke ist eine spezialisierte Reisekreditkarte als Ergänzung oft die deutlich bessere Wahl.
Was passiert mit meinen Meilen, wenn ich die Kreditkarte kündige?
Hier kommen wir zu einem der wichtigsten, aber oft unterschätzten Vorteile der Karte: dem Schutz vor dem Meilenverfall. Normalerweise sind Ihre wertvollen Prämienmeilen nur 36 Monate gültig und verfallen danach. Solange Sie aber Inhaber einer Miles & More Kreditkarte sind, ist dieser Verfall komplett ausgesetzt. Ihre Meilen sind sicher.
Sobald Sie die Karte kündigen, tickt die Uhr wieder. Die 36-monatige Verfallsfrist wird sofort reaktiviert. Das bedeutet, dass alle Meilen, die in diesem Moment älter als 36 Monate sind, zum Ende des nächsten Quartals verfallen. Einzige Ausnahme: Sie haben einen Vielfliegerstatus wie den Frequent Traveller (FTL), Senator oder HON Circle Status. Nur dann sind Ihre Meilen auch ohne Kreditkarte geschützt.
Planen Sie eine Kündigung also immer strategisch, damit Sie nicht über Nacht Ihr hart erarbeitetes Meilenguthaben verlieren!
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