Frequent Traveller Lounge Zugang für entspanntes Reisen
Als Vielreisender kennen Sie das: Der Flughafen kann ein lauter, hektischer Ort sein. Eine ruhige Lounge ist da oft mehr als nur ein netter Bonus – sie ist eine Notwendigkeit. Doch wie kommt man rein? Grundsätzlich gibt es zwei bewährte Wege zum Frequent Traveller Lounge Zugang: der schnelle, flexible Weg über eine Premium-Kreditkarte oder der klassische, langfristige Aufbau eines Vielfliegerstatus.
Die Entscheidung hängt ganz von Ihrem persönlichen Reisestil ab. Brauchen Sie sofort eine Lösung, die Ihnen maximale Freiheit bietet? Oder sind Sie einer bestimmten Airline treu und möchten diese Loyalität in handfeste Vorteile ummünzen?
Ihr schnellster Weg in die Flughafenlounge
Die entscheidende Frage ist also, welcher Pfad zum Lounge-Zugang am besten zu Ihnen und Ihren Gewohnheiten passt. Beide Strategien haben ihre ganz eigenen Vorzüge, die wir uns jetzt genauer ansehen.
Die Sofortlösung: Premium-Kreditkarten
Wenn Sie nach dem einfachsten und schnellsten Weg suchen, ist eine Premium-Kreditkarte wie die American Express Platinum* Card quasi der Generalschlüssel. Anstatt mühsam Meilen oder Statuspunkte zu sammeln, schalten Sie sich den Zugang zu einem riesigen globalen Netzwerk quasi über Nacht frei.
- Globales Netzwerk: Sie und Ihr Zusatzkarteninhaber erhalten Zugang zu über 1.400 Lounges in mehr als 140 Ländern.
- Vielfältige Partner: Das Paket umfasst die exklusiven Centurion Lounges, den Priority Pass, Lufthansa Lounges und zahlreiche weitere Partner.
- Sofortige Verfügbarkeit: Der größte Vorteil ist, dass die Privilegien sofort nach Kartenerhalt gelten. Sie müssen keine einzige Meile geflogen sein.
Dieser Weg ist perfekt für alle, die mit den unterschiedlichsten Airlines unterwegs sind und sich nicht an eine Fluggesellschaft binden wollen.
Der marathon: Langfristiger aufbau eines vielfliegerstatus
Der traditionelle Weg führt über die Loyalität zu einer Airline oder Allianz. Bei der Lufthansa Group wäre das zum Beispiel der Frequent Traveller Status im Miles & More Programm. Hier erarbeiten Sie sich Ihre Privilegien Flug für Flug.
Ein Vielfliegerstatus ist mehr als nur ein Ticket für die Lounge. Er ist eine Anerkennung Ihrer Treue, die sich auf der gesamten Reise bemerkbar macht – vom bevorzugten Check-in über zusätzliches Gepäck bis hin zum Priority Boarding.
Dieser Ansatz erfordert natürlich Zeit und eine gewisse Anzahl an Flügen bei einer Airline-Allianz. Er lohnt sich vor allem für Geschäftsreisende, die regelmäßig auf denselben Strecken unterwegs sind und die Vorteile innerhalb eines vertrauten Netzwerks schätzen.
Um die Entscheidung zu vereinfachen, können Sie sich den Prozess wie folgt vorstellen:

Die Grafik zeigt es deutlich: Ihre persönlichen Prioritäten bestimmen, welcher Weg für Sie der richtige ist.
Wege zum lounge-zugang im direkten vergleich
Um die Unterschiede noch klarer herauszuarbeiten, hilft eine direkte Gegenüberstellung des sofortigen Zugangs per Kreditkarte und des erarbeiteten Vielfliegerstatus.
| Zugangsmethode | Voraussetzung | Wichtigster Vorteil | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Amex Platinum* Card | Jährliche Kartengebühr | Sofortiger, airline-unabhängiger Zugang weltweit | Reisende, die Flexibilität und ein großes Lounge-Netzwerk schätzen. |
| Frequent Traveller Status | Erreichen von Statuspunkten durch Fliegen | Verlässlicher Zugang im Netzwerk der Airline-Allianz | Loyale Kunden einer Airline-Gruppe, insbesondere für innereuropäische Flüge. |
Beide Optionen haben absolut ihre Berechtigung. Es kommt ganz darauf an, was Ihnen auf Ihren Reisen am wichtigsten ist. In den nächsten Abschnitten tauchen wir tiefer in die Details jeder Strategie ein, damit Sie die beste Entscheidung für sich treffen können.
Die Amex Platinum* Card als universaler Lounge-Schlüssel

Für Vielreisende, die sich nicht an eine bestimmte Airline binden und trotzdem sofortigen Komfort genießen wollen, gibt es kaum einen effektiveren Weg als die American Express Platinum* Card. Ich sehe sie weniger als reines Zahlungsmittel, sondern vielmehr als einen Generalschlüssel für die Welt der Flughafenlounges. Mit dieser einen Karte in der Tasche wird der Frequent Traveller Lounge Zugang weltweit zur Realität.
Das Herzstück des Ganzen ist die American Express* Global Lounge Collection. Dahinter steckt aber kein einzelnes Programm, sondern ein ganzes Bündel an Mitgliedschaften, das Ihnen die Türen zu über 1.400 Lounges rund um den Globus öffnet. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber einem Status bei einer Airline-Allianz, der Sie immer auf das jeweilige Netzwerk beschränkt.
Das Lounge-Portfolio im Überblick
Um das volle Potenzial auszuschöpfen, müssen Sie nach Erhalt der Karte die enthaltenen Mitgliedschaften aktivieren. Das geht aber ganz unkompliziert und verschafft Ihnen Zugang zu den unterschiedlichsten Lounge-Welten:
- Priority Pass Prestige: Das ist die höchste Stufe des größten unabhängigen Lounge-Netzwerks weltweit. Sie und Ihr Zusatzkarteninhaber können jeweils noch einen Gast kostenfrei mitnehmen – perfekt für Reisen zu zweit oder mit Kollegen.
- The Centurion Lounges: Das sind die exklusiven und oft hochgelobten Flaggschiff-Lounges von American Express selbst. Hier erwartet Sie wirklich gehobene Gastronomie und ein Premium-Ambiente, das seinesgleichen sucht.
- Lufthansa Lounges: Als Amex Platinum* Inhaber kommen Sie in ausgewählte Lufthansa Business Lounges (vor einem Flug mit Lufthansa oder Swiss) und sogar in die Senator Lounges (bei einem Business-Class-Ticket).
- Weitere Partner: Dazu gesellen sich noch die Plaza Premium Lounges, Delta Sky Clubs (bei Delta-Flügen) und die Escape Lounges. Diese Partner verdichten das Netz, sodass Sie fast überall eine Anlaufstelle finden.
Diese Vielfalt stellt sicher, dass Sie an so gut wie jedem größeren Flughafen einen ruhigen Rückzugsort finden, völlig egal, mit welcher Airline oder in welcher Klasse Sie gerade fliegen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Stellen Sie sich eine typische Situation vor: Sie fliegen in der Economy Class mit Lufthansa von Frankfurt nach Lissabon. Ohne Vielfliegerstatus oder teures Business-Ticket müssten Sie die Zeit am wuseligen Gate totschlagen. Mit Ihrer Amex Platinum* spazieren Sie stattdessen ganz entspannt in die Lufthansa Business Lounge.
Anstatt in der Hektik des Terminals zu warten, genießen Sie kostenfreie Speisen und Getränke, nutzen das schnelle WLAN zum Arbeiten oder lehnen sich einfach in einem bequemen Sessel zurück. Allein dieser eine Besuch kann einen Wert von über 50 € haben – ein Vorteil, der sich über das Jahr schnell rechnet.
Dieses Szenario zeigt, worum es wirklich geht. Die Karte entkoppelt den Komfort am Boden von der gebuchten Reiseklasse und schenkt Ihnen maximale Flexibilität. Der Lounge-Zugang wird zur Selbstverständlichkeit, nicht zur Ausnahme.
Die Jahresgebühr clever kompensieren
Zugegeben, die Jahresgebühr der Karte wirkt auf den ersten Blick abschreckend. Wer aber die Vorteile kennt und sie aktiv nutzt, kann die Kosten oft mehr als wieder hereinholen. Der Lounge-Zugang ist dabei nur ein, wenn auch sehr gewichtiger, Teil des Pakets.
Dazu kommen nämlich noch jährliche Guthaben wie das 200 € Reiseguthaben, das Sie direkt für Flüge oder Hotels einsetzen können. Hinzu kommen extrem umfangreiche Versicherungspakete, die separate Reiseversicherungen oft überflüssig machen. Für alle, die die Vorteile aktiv nutzen, wird die Karte so zu einem unschätzbaren Werkzeug für komfortableres und sorgenfreieres Reisen. Für eine detaillierte Analyse aller Vorteile lesen Sie am besten unseren umfassenden Leitfaden zur American Express Platinum Card.
So knacken Sie den Lufthansa Frequent Traveller Status strategisch
Amex Platinum* Karte in einer belebten Flughafenlounge. Mehrere Personen sind im Hintergrund unscharf zu sehen." />
Während die Amex Platinum* der schnelle und flexible Türöffner ist, setzt der Lufthansa Frequent Traveller Status auf etwas ganz anderes: Markentreue. Dieser Weg ist ideal für alle, die ohnehin oft mit der Lufthansa Group oder ihren Star Alliance Partnern fliegen, besonders innerhalb Europas. Den Frequent Traveller Lounge Zugang kauft man hier nicht einfach, man erfliegt ihn sich. Das ist ein klares Zeichen von Loyalität, das Lufthansa mit zuverlässigem Komfort vor dem Abflug belohnt.
Im Kern dreht sich alles um das Sammeln von Points, Qualifying Points und HON Circle Points im Miles & More Programm. Um den begehrten silbernen Stern auf der Bordkarte zu bekommen, müssen Sie innerhalb eines Kalenderjahres eine bestimmte Hürde nehmen:
- Insgesamt 650 Points sammeln
- Davon müssen mindestens 325 Qualifying Points sein
Der Unterschied ist entscheidend. Während Sie die normalen Points auf Flügen mit fast allen Miles & More Airline-Partnern gutgeschrieben bekommen, gibt es die wertvollen Qualifying Points nur auf Flügen, die von der Lufthansa Group selbst (also Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines etc.) oder einer Handvoll ausgewählter Partner wie Croatia Airlines oder LOT Polish Airlines durchgeführt werden.
Wie das Ganze in der Praxis aussieht
Diese abstrakten Zahlen werden erst mit einem konkreten Beispiel wirklich greifbar. Stellen Sie sich vor, Sie sind als Berater unterwegs und pendeln regelmäßig zwischen deutschen Großstädten.
Ein einfacher Flug in der Business Class von München nach Hamburg bringt Ihnen pro Strecke schon 40 Qualifying Points. Wenn Sie diese Route nur einmal im Monat hin und zurück fliegen, haben Sie am Jahresende bereits 960 Qualifying Points auf dem Konto. Damit übertreffen Sie die geforderten 325 Punkte locker und knacken auch die Gesamthürde von 650 Punkten spielend.
Aus meiner Erfahrung ist der Frequent Traveller Status gerade für Pendler im DACH-Raum eine der effizientesten Methoden für dauerhaften Lounge-Zugang. Das dichte Streckennetz von Lufthansa, SWISS und Austrian sorgt dafür, dass fast jede Geschäftsreise direkt auf das Statuskonto einzahlt.
Der Lufthansa Frequent Traveller ist der Einstiegsstatus bei Miles & More und verschafft Vielfliegern den Zugang zu den 26 Lufthansa Business Lounges an 16 Standorten in Deutschland. Dieser Vorteil gilt für Sie, sobald Sie auf einem Flug mit einer Miles & More Partner-Airline oder Eurowings (ab dem Smart Tarif) gebucht sind.
Frequent Traveller Status vs. Priority Pass
Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Priority Pass der Amex Platinum* wäre dem Frequent Traveller Status überlegen – doch die Wahrheit liegt, wie so oft, im Detail. Es hängt alles von Ihrem persönlichen Reiseprofil ab.
| Merkmal | Lufthansa Frequent Traveller Status | Priority Pass (via Amex Platinum*) |
|---|---|---|
| Netzwerkfokus | Unschlagbar im Lufthansa & Star Alliance Netzwerk (FRA, MUC, ZRH, VIE) | Global aufgestellt, aber an manchen Hubs weniger präsent oder überfüllt |
| Gastmitnahme | Nein, der Zugang gilt streng genommen nur für den Statusinhaber. | Ja, die Mitnahme eines Gastes ist in der Regel kostenfrei möglich. |
| Zuverlässigkeit | Extrem hoch an den wichtigen Heimatflughäfen. Man kommt immer rein. | Der Zugang kann bei Überfüllung verweigert werden (das berüchtigte "The Club at MCO"-Szenario). |
Der größte Schwachpunkt des Frequent Traveller Status ist ganz klar der fehlende Gastzugang. Wenn Sie oft privat mit Partner oder mit Kollegen reisen, könnte das ein echtes K.o.-Kriterium sein.
Dafür glänzt der Status mit einer Zuverlässigkeit, die Gold wert ist – und zwar genau dort, wo es am wichtigsten ist: in Frankfurt, München oder Zürich. An diesen Drehkreuzen ist der Zugang zur Lufthansa Business Lounge garantiert, solange Sie ein gültiges Abflugticket der Lufthansa Group oder Star Alliance in der Tasche haben. Wenn Sie die genauen Regeln im Detail nachlesen möchten, finden Sie in unserem Artikel zum Lufthansa Lounge Zugang alle Informationen.
Am Ende ist die Wahl zwischen sofortigem, breitem Zugang und erarbeiteter, fokussierter Loyalität eine sehr persönliche Entscheidung, die Ihre Reisepläne für das kommende Jahr widerspiegeln sollte.
Die Kunst, Strategien für maximalen Reisekomfort zu kombinieren
Warum sich auf nur einen Weg festlegen, wenn die wahre Magie erst im Zusammenspiel entsteht? Ein erfahrener Vielreisender weiß: Weder die American Express Platinum* Card noch der Lufthansa Frequent Traveller Status sind für sich genommen die alleinige Antwort auf alles. Erst wenn man beide clever kombiniert, entfalten sie ihr volles Potenzial. So schaffen Sie sich ein lückenloses Komfortnetz, das Sie für so gut wie jede Reisesituation wappnet.
Stellen Sie sich einfach mal ein typisches Reisejahr vor. Für die regelmäßigen Geschäftsreisen zwischen Frankfurt, Zürich und Wien ist Ihr Lufthansa Frequent Traveller Status Gold wert. Sie genießen den verlässlichen Zugang zu den Lufthansa Business Lounges, bewegen sich in gewohnter Umgebung und wissen genau, was Sie erwartet. Für diese Routineflüge ist das die effizienteste und beste Lösung.
Doch dann kommt der Jahresurlaub nach Südostasien mit Singapore Airlines oder ein spontaner Städtetrip nach New York mit einer anderen Airline. An Flughäfen, wo die Star Alliance vielleicht nicht so stark vertreten ist, zücken Sie einfach Ihre Amex Platinum und der Priority Pass öffnet Ihnen die Türen. Damit schließen Sie gezielt die Lücken in Ihrer Abdeckung und stellen sicher, dass Sie nie wieder an einem überfüllten Gate warten müssen.
So nutzen Sie die Synergien richtig clever
Die hohe Kunst liegt darin, die Vorteile beider Welten nicht nur parallel zu nutzen, sondern sie miteinander zu verknüpfen. Genau hier entstehen Synergien, die Ihren Reisekomfort auf ein völlig neues Level heben und Sie gleichzeitig dabei unterstützen, Ihre Statusziele zu erreichen.
Ein ganz zentraler Baustein dafür sind die American Express Membership Rewards Punkte. Jeder Euro, den Sie mit Ihrer Platinum Card umsetzen, bringt Ihnen diese unfassbar flexible Punktewährung.
- Punkte für die Reisekasse: Übertragen Sie Ihre Membership Rewards Punkte zu verschiedenen Vielfliegerprogrammen – auch zu Miles & More – und buchen Sie damit Prämienflüge. Diese Flüge bringen zwar selbst keine Statusmeilen, entlasten aber Ihr Reisebudget erheblich. So bleibt mehr Geld für die Flüge übrig, die Sie für den Statuserhalt wirklich brauchen.
- Der Weg zum Upgrade: Nutzen Sie Ihre Punkte für ein Upgrade in die Business Class. Das macht nicht nur die Reise selbst deutlich angenehmer, sondern spült auf diesem Flug auch mehr Statusmeilen auf Ihr Konto – ein cleverer Schachzug für die nächste Statusverlängerung.
- Ein Puffer für den Notfall: Ihr Amex Punktekonto ist Ihre Sicherheitsreserve. Sollten Ihnen am Jahresende noch ein paar Flüge für den Statuserhalt fehlen, können Sie mit Punkten günstige Prämientickets buchen und müssen nicht auf sündhaft teure Last-Minute-Flüge zurückgreifen.
Man kann sich diese Kombination wie ein Schweizer Taschenmesser für Vielreisende vorstellen. Der Vielfliegerstatus ist das verlässliche Hauptwerkzeug für den Alltag. Die Amex Platinum mit all ihren Facetten liefert die Spezialwerkzeuge für jede andere denkbare Situation.
Ein Szenario aus der Praxis
Ein Geschäftsreisender aus München fliegt monatlich nach Berlin und Hamburg und sichert sich damit locker seinen Frequent Traveller Status. Zweimal im Jahr geht es für ihn beruflich in die USA. Während er in Deutschland wie gewohnt die Lufthansa Lounge nutzt, verschafft ihm in den USA der Priority Pass seiner Amex Platinum den Zugang – völlig egal, ob er gerade mit Delta oder einer anderen Airline unterwegs ist.
Die Punkte, die er über das Jahr mit seiner Karte sammelt, transferiert er am Jahresende kurzerhand zu British Airways, um einen innereuropäischen Prämienflug für den nächsten Familienurlaub zu buchen.
Diese durchdachte Herangehensweise maximiert nicht nur den Frequent Traveller Lounge Zugang, sondern den gesamten Reisekomfort. Neben dem Luxus einer Lounge geht es aber auch darum, generell auf sich zu achten. Aus diesem Grund ist auch der gezielte Stressabbau durch Sport und Yoga ein entscheidender Faktor, um auf Reisen langfristig entspannt und leistungsfähig zu bleiben. So entsteht eine wirklich umfassende Strategie für erstklassiges Reisen.
Praktische Tipps für den Alltag in der Lounge
Den Zugang zu einer Lounge in der Tasche zu haben, ist die eine Sache. Diesen Vorteil aber wirklich clever zu nutzen, um jede Reise entspannter und produktiver zu machen, ist eine ganz andere Kunst. Es geht nicht nur darum, irgendeine Lounge zu betreten, sondern die richtige zur richtigen Zeit zu finden.
Ein ganz entscheidender Faktor ist das Timing. Gerade an großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München platzen die bekannten Haupt-Lounges zu den Stoßzeiten morgens und am späten Nachmittag oft aus allen Nähten. Hier lohnt es sich, einen Blick auf die Alternativen zu werfen. Anstatt schnurstracks die erstbeste Lounge anzusteuern, nutze ich gerne Apps wie LoungeBuddy. Die zeigen mir in Echtzeit, welche Optionen in der Nähe verfügbar sind – oft sogar mit Bewertungen und aktuellen Infos zur Auslastung.
Ungeschriebene Gesetze und smarte Strategien
Eine gute Lounge-Etikette ist eigentlich selbstverständlich, sorgt aber für einen angenehmen Aufenthalt für alle. Telefonate führt man am besten in den dafür vorgesehenen Ecken oder leise am Platz, anstatt lautstark durch den Raum zu rufen. Man sollte immer daran denken, dass viele Mitreisende die Ruhe zum Arbeiten oder einfach zum Durchatmen brauchen.
Aber mal abgesehen von der Etikette gibt es ein paar praktische Kniffe, die wirklich den Unterschied machen können:
- Die Dusche strategisch planen: Nach einem langen Nachtflug gibt es kaum etwas Besseres als eine heiße Dusche. Planen Sie dafür aber mindestens 30-45 Minuten ein. In vielen Lounges gibt es Wartelisten, also am besten direkt nach der Ankunft anmelden.
- Den richtigen Arbeitsplatz finden: Nicht jeder Sessel ist gleich gut geeignet. Ich suche mir meistens einen Platz etwas abseits vom Buffet, wo es in der Regel ruhiger ist. Viele Lounges haben auch separate Business-Bereiche oder sogar kleine Kabinen, in denen man sich perfekt konzentrieren kann.
- Mahlzeiten gezielt nutzen: Einige Lounges, wie zum Beispiel die Senator Lounges von Lufthansa, bieten ein deutlich besseres Speisenangebot als die normalen Business Lounges. Wenn also ein richtiges Mittagessen vor dem Flug ansteht, kann sich der Zugang über ein Business-Class-Ticket oder einen höheren Status wirklich auszahlen.
Mein ganz persönlicher Tipp: Machen Sie sich klar, was Sie gerade brauchen. Suche ich Ruhe zum Arbeiten, ein gutes Essen oder einfach nur einen schnellen Kaffee? Je nach Antwort ist eine kleinere, aber ruhigere Vertragslounge manchmal die bessere Wahl als die große, überfüllte Flagship-Lounge der Airline.
Insider-Wissen für die deutschen Drehkreuze
Gerade in Deutschland kommt man am Lufthansa-Netzwerk kaum vorbei. Mit allein 26 Business Lounges an 16 Standorten ist das quasi das Herzstück für jeden, der mit Frequent Traveller Lounge Zugang im Inland unterwegs ist. In Frankfurt zum Beispiel galt die Lounge bei Gate A26 lange als eine Art Geheimtipp, weil sie etwas versteckt lag. Auch wenn sich solche Tipps schnell herumsprechen, lohnt es sich immer, nach den weniger überlaufenen Standorten Ausschau zu halten. Wer tiefer eintauchen will, kann mehr über die Lufthansa Lounge-Landschaft in Frankfurt und ihre Besonderheiten auf chefintravels.com nachlesen.
Wer diese kleinen Tricks beherzigt, verwandelt seinen Lounge-Zugang von einem netten Extra in ein unschätzbar wertvolles Werkzeug. Man spart nicht nur Geld für überteuerte Snacks am Gate, sondern gewinnt vor allem Zeit, Ruhe und Produktivität. Und das sind auf Reisen ja bekanntlich die wertvollsten Währungen.
Häufig gestellte Fragen zum Lounge-Zugang

Beim Thema frequent traveller lounge zugang kommen in der Praxis immer wieder dieselben Fragen auf. Damit Sie bei Ihrer Reiseplanung nicht im Dunkeln tappen und am Ende vor verschlossener Lounge-Tür stehen, habe ich hier die wichtigsten Antworten für Sie zusammengefasst.
So können Sie die für Sie passende Strategie entwickeln und das Maximum aus Ihrem Status herausholen.
Kann ich mit dem Frequent Traveller Status einen Gast mitnehmen?
Leider nein, und das ist ein ganz entscheidender Punkt. Der Lufthansa Frequent Traveller Status gewährt den Zugang zu den Business Lounges ausschließlich für Sie als Statusinhaber. Einen Gast können Sie damit nicht mitnehmen.
Diese Möglichkeit gibt es erst ab dem Senator Status (entspricht Star Alliance Gold). Wenn Sie also häufiger zu zweit unterwegs sind – sei es mit dem Partner, der Familie oder Geschäftskollegen – ist die American Express Platinum eine viel bessere Wahl. Mit dem Priority Pass, der bei der Amex Platinum inklusive ist, können Sie in den meisten Lounges problemlos und kostenfrei einen Gast mitbringen.
Mein Tipp aus der Praxis: Werfen Sie vor Abflug immer einen kurzen Blick in die App des Lounge-Anbieters, zum Beispiel Priority Pass. Die Zugangsregeln können variieren, und gerade an sehr vollen Flughäfen kann es vorkommen, dass die Gastmitnahme temporär eingeschränkt wird.
Lohnt sich die Amex Platinum nur für die Lounges?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es kommt ganz auf Ihr Reiseverhalten an. Rechnen wir es mal durch: Wenn Sie mehr als 10 bis 15 Mal pro Jahr fliegen, könnte sich die Jahresgebühr allein durch die ersparten Kosten für Lounge-Eintritte schon amortisieren.
Aber wer die Amex Platinum nur auf den Lounge-Zugang reduziert, denkt zu kurz. Die Karte ist ein ganzes Bündel an Vorteilen, die man unbedingt mit einrechnen sollte:
- 200 € jährliches Reiseguthaben, das sich leicht einlösen lässt
- Umfangreiche Reiseversicherungen, die oft den separaten Abschluss einer Jahrespolice überflüssig machen
- Wertvolle Status-Upgrades bei Hotelketten wie Hilton oder Marriott und bei Mietwagenfirmen
Wenn Sie diese Vorteile aktiv nutzen, ist die Jahresgebühr schnell wieder drin und der Lounge-Zugang wird quasi zum Bonus obendrauf.
Was passiert, wenn ich meinen Status nicht erneuern kann?
Keine Panik, Sie fallen nicht von heute auf morgen auf null zurück. Sollten Sie die nötigen Points in einem Kalenderjahr nicht schaffen, verlieren Sie Ihren Status erst zum Ende der offiziellen Laufzeit. Meistens ist das Ende Februar des übernächsten Jahres, was Ihnen einen komfortablen Puffer gibt.
Danach werden Sie entweder auf einen niedrigeren Status zurückgestuft oder sind wieder reguläres Miles & More Mitglied. Es lohnt sich also, die gesammelten Punkte im Auge zu behalten. Fehlen am Jahresende nur ein paar Punkte, kann ein sogenannter „Status Run“ – also ein kurzer, strategisch gebuchter Flug – absolut sinnvoll sein, um sich die Privilegien für ein weiteres Jahr zu sichern.
Welche Strategie ist für Geschäftsreisende innerhalb Deutschlands am besten?
Wer als Geschäftsreisender hauptsächlich in Deutschland und auf dem europäischen Streckennetz der Lufthansa Group unterwegs ist, für den ist der Frequent Traveller Status oft die einfachste und verlässlichste Lösung. Er passt perfekt zu diesem Flugprofil und garantiert den Zugang zu den richtigen Lounges.
Die Amex Platinum sehe ich hier als perfekte Ergänzung. Sie ist ideal für internationale Reisen mit unterschiedlichen Airlines oder dient als wertvolles Backup, falls es mit der Status-Verlängerung mal knapp wird.
Möchten Sie Ihr Reiseerlebnis auf das nächste Level heben und von exklusiven Vorteilen profitieren? Bei Reisen ohne Limit finden Sie detaillierte Anleitungen und Insider-Tipps, wie Sie das Maximum aus Ihren Reisen und Kreditkarten herausholen. Entdecken Sie jetzt, wie Sie smarter reisen auf https://reisenohnelimit.de.
* Dies ist ein Affiliate-Link. Wenn Sie über diesen Link ein Konto eröffnen oder eine Karte beantragen, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Diese Provisionen helfen uns, Ihnen kostenlos hochwertige Inhalte bereitzustellen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Impressum.