Turkish Airlines Premium Economy der komplette Guide für Vielflieger

Turkish Airlines Premium Economy der komplette Guide für Vielflieger

Klären wir die wichtigste Frage direkt zu Beginn: Gibt es bei Turkish Airlines eine Premium Economy? Die kurze und klare Antwort lautet: Nein, aktuell nicht. Für Vielflieger und Meilensammler ist die Geschichte dahinter aber entscheidend, denn es gab sie mal. Die damals sehr beliebte „Comfort Class“ wurde allerdings eingestellt.

Gibt es eine Turkish Airlines Premium Economy?

Wer heute nach einer Premium Economy bei Turkish Airlines sucht, wird leider nicht fündig. Während viele große Airlines diese komfortable Mittelklasse zwischen Economy und Business längst etabliert haben, geht die türkische Fluggesellschaft einen anderen Weg. Das ist keine versehentliche Lücke, sondern eine bewusste strategische Entscheidung, die den Fokus klar auf die Economy und die sehr profitable Business Class legt.

Gerade für Reisende aus Deutschland, die das Drehkreuz Istanbul für Langstreckenflüge nutzen, ist das eine wichtige Information. Der Wunsch nach etwas mehr Komfort – sei es mehr Beinfreiheit, ein breiterer Sitz oder besserer Service – ist natürlich groß. Aber nicht jeder kann oder will den vollen Preis für die Business Class zahlen. Genau diese Lücke würde eine Premium Economy füllen.

Heller Innenraum eines Flugzeugs mit vielen leeren Economy-Sitzen und dem Hinweis 'Keine Premium Economy'.

Bevor wir uns die Alternativen ansehen, hier eine schnelle Übersicht, die den aktuellen Stand der Dinge zusammenfasst.

Überblick zur Premium Economy bei Turkish Airlines

Diese Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick über den aktuellen Status, die frühere „Comfort Class“ und welche Möglichkeiten Sie heute haben, um auf Langstreckenflügen bequemer zu reisen.

Aspekt Aktueller Status Historische 'Comfort Class' (bis 2016) Heutige Alternativen für Reisende
Verfügbarkeit Nicht vorhanden Wurde auf Boeing 777-300ER angeboten Sitze mit mehr Beinfreiheit in der Economy
Sitzkonfiguration - Geräumige 2-3-2-Anordnung Standard-Economy-Sitze (meist 3-3-3 oder 3-4-3)
Sitzabstand - 116 cm (sehr großzügig) Standard oder Exit-Row-Sitze gegen Aufpreis
Servicelevel - Gehobener Service über Economy-Niveau Standard-Economy-Service
Weg zum Komfort Upgrades in die Business Class Direkte Buchung möglich Meilen-Upgrades, Gebots-Upgrades, Statusvorteile

Im Kern bedeutet das Fehlen einer echten Premium Economy, dass man sich als Reisender anders orientieren muss, um den gewünschten Komfort zu erhalten.

Was Sie heute wissen müssen

Nur weil es diese Kabinenklasse nicht gibt, heißt das nicht, dass Sie auf mehr Komfort verzichten müssen. Es erfordert nur eine andere Herangehensweise. Anstatt nach einer nicht existierenden Kabine zu suchen, müssen clevere Reisende die verfügbaren Alternativen kennen und für sich nutzen.

Dazu gehören vor allem:

  • Sitze mit mehr Beinfreiheit: In der Economy Class können Sie gegen Aufpreis Sitze am Notausgang oder in den vorderen Reihen buchen. Diese bieten spürbar mehr Platz und machen einen langen Flug deutlich angenehmer.
  • Strategische Upgrades: Der direkteste Weg zu echtem Luxus ist ein Upgrade von der Economy in die Business Class. Das funktioniert oft am besten mit Meilen oder durch die Teilnahme an Upgrade-Geboten.
  • Statusvorteile nutzen: Als Inhaber eines Star Alliance Gold Status genießen Sie auch in der Economy Class wertvolle Vorteile wie Lounge-Zugang, Priority Boarding und zusätzliches Freigepäck.

Die frühere „Comfort Class“ war ein wirklich tolles Produkt. Sie bot eine bequeme 2-3-2-Sitzanordnung in der Boeing 777, einen fantastischen Sitzabstand und einen Service, der sich klar von der Economy abhob. Die Entscheidung, diese Klasse einzustellen, war rein wirtschaftlich motiviert, hat aber genau die Lücke geschaffen, die Reisende heute spüren.

Für uns als Reisende ist das Fazit klar: Anstatt auf eine Premium Economy zu hoffen, liegt der Schlüssel zur Komfortsteigerung darin, die Mechanismen für Upgrades zu meistern. Das Wissen um die richtigen Buchungsklassen und den cleveren Einsatz von Meilen wird damit zum entscheidenden Werkzeug.

Bevor wir tiefer in die Welt der Upgrade-Strategien und Zukunftsaussichten eintauchen, ist es wichtig, die Grundlagen der Tarifstruktur zu verstehen. Ausführliche Informationen dazu, wie die verschiedenen Tickets klassifiziert sind, finden Sie in unserem umfassenden Guide über die Turkish Airlines Buchungsklassen. Dieses Wissen ist die Basis für jede erfolgreiche Upgrade-Strategie.

Ein Rückblick auf die ehemalige Comfort Class

Um die heutige Situation bei Turkish Airlines wirklich zu verstehen, müssen wir eine kleine Zeitreise machen. Es gab nämlich mal eine Ära, da hatte die Fluggesellschaft eine echte Turkish Airlines Premium Economy im Angebot, die bei Reisenden extrem beliebt war: die sogenannte Comfort Class.

Das war weit mehr als nur ein Economy-Sitz mit ein bisschen mehr Beinfreiheit. Es war ein eigenständiges Produkt, das die große Lücke zwischen der normalen Economy und der Business Class clever geschlossen hat.

Stellen Sie sich vor, Sie steigen in eine Boeing 777-300ER und finden statt der üblichen, engen 3-4-3-Bestuhlung eine luftige 2-3-2-Anordnung vor. Genau das war die Realität in der Comfort Class. Allein dieser eine Sitz weniger pro Reihe hat einen riesigen Unterschied gemacht, was persönlichen Freiraum und Komfort angeht.

Flugzeugkabine mit Reihen von grünen und beigefarbenen Sitzen und der Aufschrift "Comfort Class RückBlick".

Was machte die Comfort Class so besonders?

Der Name war hier wirklich Programm. Die Comfort Class war kein leeres Marketing-Versprechen, sondern lieferte handfeste Vorteile, die sich auf Langstreckenflügen richtig bezahlt machten. Das Reiseerlebnis hob sich deutlich von der Economy ab und erinnerte in manchen Details sogar an die Business Class von früher.

  • Beinfreiheit ohne Ende: Mit einem Sitzabstand von sage und schreibe 116 cm bot die Comfort Class Platz, von dem man heute selbst in vielen modernen Premium-Economy-Kabinen nur träumen kann.
  • Breitere Sessel: Die Sitze selbst waren mit fast 50 cm spürbar breiter als in der Economy. Das bedeutete mehr Platz für die Schultern und einfach ein entspannteres Gefühl.
  • Mehr Neigung zum Entspannen: Die Rückenlehnen ließen sich deutlich weiter nach hinten kippen. Zusammen mit einer ausklappbaren Fußstütze konnte man auf langen Flügen eine viel bequemere Haltung einnehmen.
  • Ein Hauch von Luxus beim Service: Das Ganze wurde durch einen besseren Bordservice abgerundet, inklusive hochwertigerem Essen und einer erweiterten Getränkeauswahl.

All das machte die Comfort Class zu einer extrem attraktiven Option. Perfekt für alle, die bereit waren, für spürbar mehr Komfort zu zahlen, aber nicht gleich den vollen Preis für ein Business-Class-Ticket auf den Tisch legen wollten.

Das wirtschaftliche Ende einer beliebten Klasse

Trotz der großen Beliebtheit bei den Passagieren verschwand die Comfort Class wieder von der Bildfläche. Der entscheidende Punkt kam 2016, als Turkish Airlines das Produkt wegen mangelnder Rentabilität einstellte – ein Schritt, der gerade für uns Vielflieger aus Deutschland mit Umstieg in Istanbul eine große Veränderung bedeutete.

Die Klasse war nur in bestimmten Boeing 777-Maschinen verfügbar und bot, wie gesagt, eine 2-3-2-Bestuhlung mit Top-Service. Warum genau diese Entscheidung getroffen wurde, können Sie hier bei aerotelegraph.com detaillierter nachlesen. Am Ende entschied sich die Airline für eine klare Zwei-Klassen-Strategie, um die Einnahmen aus der Economy und der hochprofitablen Business Class zu maximieren.

Das Verschwinden der Comfort Class hat eine strategische Lücke hinterlassen. Für Passagiere, die früher die Comfort Class als erschwingliches Upgrade gebucht hätten, gibt es heute nur noch den großen Sprung von der Economy in die Business Class.

Für Reisende aus Deutschland, die ihre Reise in Frankfurt, München oder anderswo starten, war die Situation schon damals etwas speziell. Man genoss den fantastischen Komfort auf der Langstrecke ab Istanbul, saß aber auf dem Zubringerflug in der ganz normalen Economy.

Für smarte Meilensammler und Inhaber einer American Express Platinum Karte bedeutet das Fehlen dieser Zwischenklasse heute vor allem eines: Wir müssen unsere Strategie anpassen. Statt auf ein moderates Upgrade in eine Premium Economy zu hoffen, müssen wir den Fokus direkt auf den wertvollsten Sprung legen – das Upgrade in die Business Class.

Das erfordert eine gezieltere Planung und den bewussten Einsatz von Meilen und Punkten. Der Blick zurück auf die Comfort Class zeigt also nicht nur, was einmal war, sondern erklärt auch, warum unsere Upgrade-Strategien heute genau so aussehen, wie sie es tun.

Die Strategie hinter der Zwei-Klassen-Kabine

Warum findet man bei einer der größten Airlines der Welt keine Turkish Airlines Premium Economy? Die Antwort ist überraschend einfach und doch genial: Es ist kein Versehen, sondern eine knallharte und extrem profitable Geschäftsstrategie. Turkish Airlines schwört auf ein Zwei-Klassen-Modell, das Passagiere ganz gezielt zu einem Upgrade in die hochprofitable Business Class animieren soll.

Man muss sich das so vorstellen: Eine Premium Economy könnte für die Business Class zum „Kannibalen“ werden. Anstatt dass Economy-Passagiere den großen Sprung nach vorne wagen, würden sich viele mit der komfortablen, aber deutlich günstigeren Zwischenlösung zufriedengeben. Das würde direkt die Einnahmen aus der lukrativsten Kabine schmälern.

Ohne diese Zwischenstufe gibt es nur zwei klare Optionen: Economy oder Business. Für jeden, der sich auf einer Langstrecke nach mehr Komfort sehnt, wird der Anreiz, Meilen oder Geld in ein Business-Class-Ticket zu stecken, damit ungleich größer.

Der wirtschaftliche Anreiz hinter der Entscheidung

Diese Entscheidung ist tief in der Wirtschaftslogik der Airline verankert. Die Gewinnmargen in der Business Class sind um ein Vielfaches höher als in jeder anderen Kabine. Jeder einzelne Passagier, der von der Economy direkt in die Business Class upgradet, ist für die Fluggesellschaft ein Volltreffer.

Und die Strategie geht auf. Die Airline meldet beeindruckende Passagierzahlen und eine konstant hohe Auslastung, was die Zwei-Klassen-Struktur nur noch weiter untermauert. Der Fokus liegt ganz klar darauf, den Umsatz pro Fluggast zu maximieren.

Das Fehlen einer Premium Economy ist kein Versäumnis, sondern ein gezieltes Instrument, um den Wert der Business Class zu schützen und Upgrade-Einnahmen zu maximieren. Für Passagiere bedeutet das: Der Weg zu mehr Komfort führt direkt in die Königsklasse.

Diese strategische Ausrichtung wurde auch von der Unternehmensführung immer wieder bestätigt. So betonte CEO Ahmet Bolat 2024, dass man mit der aktuellen Strategie sehr zufrieden sei und der Fokus bei neuen Flugzeugen ab 2025 klar auf Business-Upgrades liege. Die historische Comfort Class, quasi ein Vorläufer, wurde bereits 2016 eingestampft, weil sie sich laut Airline schlicht „nicht rentiert“ hatte – und das, obwohl sie damals eine Vorreiterrolle einnahm. Gründe dafür waren die geringe Nachfrage, die Beschränkung auf die Boeing 777 und das Fehlen echter Premium-Vorteile wie Lounge-Zugang für Gäste ohne Vielfliegerstatus. Wer tiefer in die strategischen Hintergründe dieser Entscheidung eintauchen will, findet auf aerotelegraph.com spannende Einblicke.

Was das für Ihre Upgrade-Planung bedeutet

Für clevere Reisende, und hier denke ich vor allem an Inhaber einer American Express Platinum Karte, ändert diese Situation die Spielregeln von Grund auf. Die sonst so beliebte Taktik, mit relativ wenigen Meilen einen kleinen, aber feinen Komfortsprung in die Premium Economy zu machen, fällt bei Turkish Airlines komplett weg.

Das erfordert eine ganz andere Herangehensweise an die Reiseplanung:

  • Alles auf die Business Class: Jeder gesammelte Punkt, egal ob aus dem Miles & Smiles oder dem Membership Rewards Programm, sollte gezielt für den direkten Aufstieg von der Economy in die Business Class eingeplant werden.
  • Höherer Meilenbedarf: Klar, ein Upgrade in die Business Class kostet deutlich mehr Meilen als eines in eine Premium Economy. Langfristiges Sammeln und das strategische Übertragen von Punkten zur richtigen Zeit werden damit zum A und O.
  • Die Macht der Buchungsklasse: Nicht jedes Economy-Ticket lässt sich upgraden. Es wird also umso wichtiger, schon beim Buchen auf die richtige Tarifklasse zu achten, um sich die Tür für ein späteres Meilen-Upgrade überhaupt erst zu öffnen.

Ihre Strategie muss also direkter und ambitionierter sein. Statt eines kleinen Schrittes planen Sie den großen Sprung. Genau hier wird das Sammeln von Punkten über Partner wie American Express noch wertvoller, weil die dafür nötigen Meilenmengen realistischer erreichbar werden. Die Zwei-Klassen-Strategie von Turkish Airlines ist damit eine direkte Aufforderung, das Meilenspiel meisterhaft zu beherrschen.

Die Gerüchteküche brodelt: Kommt die Premium Economy zurück?

Turkish Airlines hält zwar offiziell noch an ihrer Zwei-Klassen-Strategie fest, doch hinter den Kulissen verdichten sich die Anzeichen für ein Umdenken. Für uns Vielflieger und Meilensammler ist das eine extrem spannende Entwicklung. Eine Turkish Airlines Premium Economy würde die Spielregeln für komfortables Reisen und clevere Upgrades nämlich komplett neu mischen.

Die stärksten Signale kommen dabei direkt von der Airline selbst. Es wirkt fast so, als würde das Management gerade ganz genau den Puls des Marktes fühlen und die Wünsche seiner loyalsten Kunden ausloten. Ein Comeback dieser Klasse wäre also keine spontane Idee, sondern eine wohlüberlegte Reaktion auf klare Markttrends und die wachsende Nachfrage nach einer Komfort-Option zwischen der normalen Economy und der oft teuren Business Class.

Gezielte Umfragen an Miles & Smiles-Mitglieder

Der wohl handfesteste Beweis für diese Überlegungen sind gezielte Umfragen, die Turkish Airlines an ihre Miles & Smiles-Mitglieder verschickt hat. Und das waren keine allgemeinen Zufriedenheitsabfragen, ganz im Gegenteil. Die Airline wollte es ganz genau wissen und fragte sehr detailliert nach Wünschen und der konkreten Zahlungsbereitschaft für eine verbesserte Reiseklasse auf der Langstrecke.

In der Luftfahrtbranche ist so etwas selten Zufall. Vielmehr ist es ein klares Indiz dafür, dass intern bereits Konzepte und Business-Pläne durchgespielt werden. Die Airline sammelt hier wertvolle Daten, um ein mögliches neues Produkt perfekt auf die Erwartungen ihrer Kunden zuzuschneiden.

Die Fragen in diesen Umfragen drehten sich um die Kernthemen:

  • Sitzkomfort: Wie viel mehr Beinfreiheit und Sitzbreite wären ideal?
  • Service an Bord: Welche Extras wie besseres Essen oder Amenity Kits würden einen Aufpreis wirklich rechtfertigen?
  • Preisbereitschaft: Was wären Reisende bereit, für eine Premium Economy im Vergleich zum Economy-Ticket draufzuzahlen?

Genau diese Art von Marktforschung ist schon oft der Vorbote für die Einführung neuer Produkte gewesen.

Was diese Signale für uns Reisende bedeuten

Diese Entwicklungen zeigen vor allem eins: Die starre Zwei-Klassen-Strategie ist vielleicht doch nicht für die Ewigkeit in Stein gemeißelt. Turkish Airlines sieht ja, was die Konkurrenz macht – fast alle großen Airlines wie Lufthansa bauen ihre Premium-Economy-Angebote erfolgreich aus. Gepaart mit den stetig wachsenden Passagierzahlen könnte die Airline bald zu dem Schluss kommen, dass der Markt reif für eine Wiedereinführung ist.

Ende 2025 landeten diese detaillierten Umfragen gezielt bei Miles & Smiles-Mitgliedern, auch hier in Deutschland. Es wurde präzise nachgefragt, was man sich von Sitzen, Service und Verpflegung erwartet und was man dafür zu zahlen bereit wäre. Das ist ein starkes Signal, gerade weil Wettbewerber wie Lufthansa mit ihrer Premium Economy so erfolgreich sind. Ein Bericht auf aerotelegraph.com gibt weitere Einblicke in diese Überlegungen.

Diese Umfragen sind mehr als nur ein Gerücht. Sie sind ein strategischer Testballon, der zeigt, dass die Wiedereinführung einer Premium Economy bei Turkish Airlines sehr ernsthaft geprüft wird. Für uns Reisende ist das der perfekte Moment, die eigene Meilenstrategie flexibel zu halten.

Sollte tatsächlich eine neue Premium Economy kommen, würde das völlig neue Upgrade-Möglichkeiten schaffen. Der Sprung von der Economy in die Premium Economy wäre mit deutlich weniger Meilen machbar als der direkte und teure Aufstieg in die Business Class. Das würde das Sammeln von Meilen, besonders über Programme wie American Express Membership Rewards, noch einmal deutlich attraktiver machen.

Gerade für uns Reisende aus Deutschland, die das Drehkreuz Istanbul oft nutzen, wäre eine solche neue Klasse ein riesiger Gewinn. Sie würde eine erschwingliche Komfort-Option für die langen Flüge nach Asien, Afrika oder Amerika schaffen. Noch ist es Spekulation, aber die Zeichen stehen gut. Wer jetzt seine Meilen- und Punktesammlung strategisch aufbaut, ist bestens vorbereitet, wenn Turkish Airlines diese aufregende neue Option vielleicht bald einführt.

so nutzen Sie meilen für ein business class upgrade

Viele Reisende warten vergeblich auf eine Turkish Airlines Premium Economy. Dabei führt der direkteste Weg zum Mehrkomfort auf Langstrecken über die Business Class. Mit einer durchdachten Meilen-Strategie und Amex Membership Rewards Punkten landen Sie oft deutlich günstiger in der bequemen Kabine als mit einem normal gebuchten Business-Ticket.

Der Ablauf wirkt zunächst komplex, ist aber mit der richtigen Anleitung leicht zu durchschauen. Kernstück ist das Vielfliegerprogramm Miles & Smiles und die Übertragbarkeit Ihrer American Express Punkte.

der weg von amex punkten zu miles & smiles

Inhaber einer Amex Platinum Karte spielen hier ihre Trumpfkarte aus. Ihre Membership Rewards Punkte lassen sich flexibel zu verschiedenen Airlines übertragen – auch zu Turkish Airlines.

  • Konten verknüpfen: Loggen Sie sich ins Amex Online-Konto ein. Unter „Membership Rewards“ wählen Sie Miles & Smiles als Partner.
  • Punkte transferieren: Üblich ist ein Verhältnis von 5:4 – für 5 Amex-Punkte gibt es 4 Miles & Smiles Meilen.
  • Bearbeitungszeit: Planen Sie 2–3 Werktage ein, bis die Meilen gutgeschrieben sind.

Sobald die Meilen auf Ihrem Konto landen, steht dem Upgrade nichts mehr im Weg.

die richtigen buchungsklassen für ihr upgrade

Nicht jedes Economy-Ticket qualifiziert sich. Turkish Airlines erlaubt Meilen-Upgrades nur aus flexiblen, teureren Klassen. Die Spartarife sind ausgeschlossen.

Die Buchungsklassen Y, B und M bieten die höchste Chance auf ein erfolgreiches Upgrade.

Achten Sie beim Kauf direkt auf diese Klassen – oft können Sie sie in der erweiterten Suche auswählen.

beispielrechnung frankfurt nach bangkok

Der direkte Vergleich zeigt, wie viel Sie sparen:

Vergleich der Upgrade-Optionen Meilen vs. Direktkauf
Im Folgenden sehen Sie die Gegenüberstellung der Upgrade-Strategie mit dem regulären Business-Class-Tarif.

Option Kosten in Euro Benötigte Meilen Gesamtwert & Ersparnis
Direktkauf Business Class ca. 2.800 €
Meilen-Upgrade (Klasse B) ca. 1.200 € 45.000 Meilen Ersparnis von 1.600 €

Die Tabelle macht deutlich: Ein Economy-Ticket der Klasse B plus Meilen-Upgrade kostet rund 1.200 € und 45.000 Meilen pro Strecke. Das sind fast 1.600 € Ersparnis im Vergleich zum Direktkauf.

Wenn Sie Ihre Meilen über alltägliche Ausgaben mit der Amex Platinum sammeln, steigt der Nutzen noch weiter. Für weiterführende Details und Strategien empfehlen wir unseren Leitfaden detaillierte Anleitungen und Tipps.

Ein Prozessdiagramm illustriert die Schritte Umfrage, Analyse und Entscheidung für die PE-Rückkehr.

Durch diese datengestützte Visualisierung wird klar, wie wichtig Feedback und Analyse sind – ganz gleich, ob Premium Economy jemals zurückkehrt.

star alliance gold als zusätzlicher trumpf

Ein weiterer Pluspunkt ist der Star Alliance Gold Status, den Sie bei Miles & Smiles recht einfach erreichen. Damit genießen Sie auch ohne Upgrade zahlreiche Privilegien:

  • Lounge-Zugang in allen Star Alliance Lounges
  • Priority Check-in und Priority Boarding
  • Zusätzliches Freigepäck

Selbst wenn das Upgrade nicht klappt, reisen Sie so bereits wie ein Premium-Gast. Die Kombination aus upgradefähigem Ticket, gezielt eingesetzten Meilen und Star Alliance Gold gleicht das Fehlen einer Premium Economy perfekt aus.

Warum das Wachstum eine Premium Economy geradezu erzwingt

Die beeindruckenden Wachstumszahlen von Turkish Airlines sind weit mehr als nur trockene Bilanzen. Sie erzählen die Geschichte einer Fluggesellschaft, die am globalen Drehkreuz Istanbul eine schier unglaubliche Nachfrage bedient. Und genau dieses Wachstum erzeugt einen Marktdruck, der die Wiedereinführung einer Turkish Airlines Premium Economy nicht nur logisch, sondern fast schon unausweichlich macht. Die Frage ist längst nicht mehr ob, sondern nur noch wann.

Wenn man sich die schiere Menge an Passagieren vor Augen führt, die täglich durch Istanbul strömen, wird schnell klar, dass hier ein enormes Spektrum an Bedürfnissen aufeinandertrifft. Darunter ist eine stetig wachsende Gruppe von Reisenden, die den Sprung wagen wollen: mehr Komfort als in der Economy, aber ohne gleich das Budget für die Business Class zu sprengen. Denken Sie an Geschäftsreisende mit klar definierten Reisebudgets, an anspruchsvolle Urlauber oder an Familien, die auf langen Strecken einfach mehr Platz und Ruhe brauchen.

Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen

Ein Blick auf die Betriebsdaten der Airline zementiert dieses Bild. Mit einem gigantischen Passagieraufkommen und einem hohen Anteil internationaler Umsteiger entsteht eine Nachfrage, die eine starre Zwei-Klassen-Konfiguration kaum noch effizient bedienen kann.

Der "Sweet Spot" zwischen Economy und Business ist eine Goldgrube – ein Marktsegment, das Turkish Airlines derzeit ungenutzt lässt. Viele Konkurrenten haben diese Lücke längst erkannt und besetzt, was den Druck auf die türkische Fluggesellschaft nur noch weiter erhöht.

Allein im Jahr 2023 beförderte die Airline-Gruppe zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ajet unglaubliche 92,6 Millionen Passagiere. Das ist ein Zuwachs von 8,8 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders spannend: 35,7 Millionen davon waren internationale Umsteiger, was einem Anstieg von satten 12,8 % entspricht. Bei einer konstant hohen Auslastung von 83,2 % und einer auf 273,2 Milliarden Sitzkilometer gesteigerten Kapazität wird klar: Die Flieger sind voll. Gerade für den deutschen Markt, wo Turkish Airlines schon 2022 zu den Top-Airlines gehörte, signalisieren diese Zahlen eine massive Nachfrage nach bequemen Reisewegen über das Drehkreuz Istanbul. Mehr zu diesen beeindruckenden Entwicklungen finden Sie bei Statista.

Der strategische Zugzwang wächst

Diese Daten beweisen schwarz auf weiß, dass der Markt für eine Premium Economy bei Turkish Airlines nicht nur existiert – er wächst rasant. Jedes Jahr lässt die Airline potenziell hohe Einnahmen liegen, weil Passagiere zu Wettbewerbern abwandern, die genau diese komfortable Zwischenklasse anbieten.

Was bedeutet das für uns als clevere Reisende und Meilensammler? Ganz einfach: Wir müssen die Entwicklungen genau im Auge behalten. Die Wiedereinführung einer Premium Economy würde die Spielregeln für Upgrades und Prämienflüge komplett neu mischen. Es könnten völlig neue, extrem attraktive Einlösemöglichkeiten für Ihre gesammelten Meilen und Punkte entstehen. Halten Sie Ihre Meilenstrategie also flexibel – die nächste große Chance könnte schon bald am Horizont auftauchen.

Die wichtigsten Fragen zur Premium Economy im Überblick

Sie haben den Guide gelesen und vielleicht sind noch ein paar Fragen offen geblieben. Kein Problem! Hier habe ich die häufigsten Unklarheiten zusammengefasst und gebe Ihnen klare, praxisnahe Antworten für Ihre Reiseplanung mit Turkish Airlines.

Bietet Turkish Airlines überhaupt eine Premium Economy an?

Die kurze und klare Antwort lautet: Nein, momentan nicht. Turkish Airlines setzt aktuell auf eine reine Zwei-Klassen-Konfiguration mit Economy und Business Class.

Allerdings brodelt die Gerüchteküche. Es gibt immer wieder gezielte Umfragen unter Vielfliegern und andere Anzeichen, die stark auf eine mögliche Wiedereinführung hindeuten. Es ist also gut möglich, dass sich hier in Zukunft etwas tut. Vorerst müssen wir uns aber mit den bestehenden Optionen begnügen.

Wie schaffe ich es, mit Amex Punkten ein Upgrade zu bekommen?

Der eleganteste Weg zu mehr Beinfreiheit und besserem Service führt über Ihre American Express Membership Rewards Punkte. Diese lassen sich nämlich im Verhältnis 5:4 zu Miles & Smiles, dem Vielfliegerprogramm von Turkish Airlines, transferieren.

Wichtig dabei ist: Nicht jedes Economy-Ticket ist upgradefähig. Sie müssen gezielt nach den flexibleren und daher teureren Buchungsklassen Ausschau halten. Die besten Karten haben Sie mit Tickets der Klassen Y, B und M. Sobald Ihre Punkte als Meilen bei Miles & Smiles gelandet sind, können Sie online oder per Telefon ein Upgrade in die Business Class anfragen. Das klappt natürlich nur, wenn auch freie Plätze vorhanden sind.

Sollte ich auf eine neue Premium Economy warten?

Das ist die Gretchenfrage und hängt ganz von Ihrem Zeitplan und Ihrer Geduld ab.

  • Wenn Sie bald fliegen: Warten Sie nicht. Ihre beste und einzige Option für mehr Komfort ist der Sprung von der Economy direkt in die Business Class, am besten über ein Meilen-Upgrade.

  • Wenn Sie langfristig planen: Falls Sie flexibel sind und eine Zwischenlösung zwischen Economy und der teuren Business Class bevorzugen, könnte sich das Warten lohnen. Die Anzeichen für ein Comeback der Premium Economy verdichten sich, auch wenn es noch nichts Offizielles gibt.

Mein Rat aus der Praxis: Planen Sie immer mit dem, was heute verfügbar ist. Sichern Sie sich lieber ein Upgrade in die Business Class, wenn die Gelegenheit passt. Sollte Turkish Airlines tatsächlich eine Premium Economy einführen, umso besser! Dann haben Sie für zukünftige Reisen einfach eine weitere spannende Option, um Ihre Meilen einzusetzen.

Behalten Sie die News der Airline im Auge, aber bauen Sie Ihre aktuellen Reisepläne auf den bewährten Wegen auf.


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