Die wahren Miles and More Kreditkarte Kosten für 2026

Die wahren Miles and More Kreditkarte Kosten für 2026

Was kostet die Miles & More Kreditkarte also wirklich? Auf den ersten Blick scheinen die jährlichen Kosten klar: Sie liegen je nach Modell zwischen 66 € für die Blue Card und 138 € für die Gold Card. Doch das ist, wie so oft, nur die halbe Miete. Die wahren Kosten verstecken sich im Detail.

Die Kosten der Miles & More Kreditkarte im Überblick

Miles & More Kreditkarte mit Laptop, Notizbuch und Bleistift auf Holztisch zur Kostenübersicht.

Wenn man über eine Miles & More Kreditkarte nachdenkt, springen einem natürlich zuerst die Jahresgebühren ins Auge. Man kann sie als eine Art Mitgliedsbeitrag für den Zugang zu einer Welt voller Meilen und Reisevorteile betrachten. Die Höhe hängt ganz einfach davon ab, wie viel Leistung man möchte: die blaue Karte für den Einstieg oder die goldene für das volle Paket.

Die monatlichen Gebühren sind mit 5,50 € für die Blue Credit Card und 11,50 € für die Gold Credit Card klar beziffert. Aufs Jahr gerechnet sind das dann die besagten 66 € beziehungsweise 138 €. Wer im Team sammelt, kann mit einer Partnerkarte etwas sparen und so gemeinsam noch schneller das Meilenkonto füllen.

Jahresgebühren der Miles and More Karten 2026

Um das Ganze greifbarer zu machen, haben wir die fixen Jahresgebühren für die Haupt- und Partnerkarten in einer übersichtlichen Tabelle für Sie aufbereitet.

Diese Tabelle zeigt die Jahres- und Monatsgebühren der wichtigsten Miles and More Kreditkarten für Haupt- und Partnerkarten.

Kartenvariante Monatliche Kosten Jährliche Kosten Jährliche Kosten Partnerkarte
Blue Credit Card 5,50 € 66,00 € 52,80 €
Gold Credit Card 11,50 € 138,00 € 94,80 €

Diese Zahlen bilden die Basis für jede Kosten-Nutzen-Rechnung.

Gut zu wissen: Für Vielflieger mit Status sieht die Welt anders aus. Inhaber einer Senator oder HON Circle Karte erhalten ihre Kreditkarte komplett gebührenfrei. Frequent Traveller zahlen immerhin eine reduzierte Gebühr.

Dieses gestaffelte Kostenmodell ist übrigens kein Einzelfall. Der Preis richtet sich fast immer nach dem Umfang der Leistungen. Das ist bei Kreditkarten nicht anders als bei digitalen Dienstleistungen, wo es genauso wichtig ist zu verstehen, was eine professionelle Website wirklich kostet – auch hier schwankt der Preis enorm je nach den gewünschten Funktionen.

Mit diesem Überblick über die Fixkosten haben wir jetzt eine solide Grundlage geschaffen. In den nächsten Abschnitten tauchen wir tiefer ein und schauen uns die variablen Gebühren, den echten Wert der Versicherungen und die Frage an, für wen sich welche Karte am Ende wirklich lohnt.

Lohnt sich der Aufpreis für die Gold Card wirklich?

Goldene Kreditkarte mit Chip auf Dokumenten, umgeben von Finanzunterlagen und einem Stift.

Auf den ersten Blick ist die Jahresgebühr der offensichtlichste Kostenpunkt. Die Blue Card kostet 66 € im Jahr, für die Gold Card werden 138 € fällig. Aber dieser Sprung ist weit mehr als nur ein Aufpreis. Man sollte ihn eher als gezielte Investition in ein dickes Sicherheitspaket und den wichtigsten Vorteil für jeden ernsthaften Meilensammler sehen.

Stellen Sie sich die höhere Gebühr der Gold Card einfach wie eine richtig gute Reiseversicherung vor. Sie zahlen etwas mehr, um sich vor Pannen abzusichern, die Sie am Ende ein Vielfaches der Jahresgebühr kosten könnten.

Was die Versicherungen wirklich wert sind

Der entscheidende Mehrwert der Gold Card steckt ganz klar im umfangreichen Versicherungspaket, das es bei der blauen Variante schlicht nicht gibt. Genau diese Leistungen sind es, die den Preisunterschied schnell wettmachen.

Hier die wichtigsten im Überblick:

  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung: Sie müssen eine Reise kurzfristig absagen oder früher nach Hause? Genau dann springt diese Versicherung ein und bewahrt Sie vor hohen Stornokosten. Schon ein einziger stornierter Flug kann teurer sein als die gesamte Jahresgebühr der Karte.
  • Mietwagen-Vollkaskoversicherung: Diese Versicherung ist Gold wert. Sie deckt die Selbstbeteiligung ab, falls es mit dem Mietwagen zu einem Schaden kommt. Normalerweise zahlen Sie dafür bei der Mietwagenfirma locker 15 € bis 30 € pro Tag extra. Bei einem einwöchigen Urlaub sparen Sie hier also schon mehr als die Jahresgebühr der Gold Card.
  • Auslandsreise-Krankenversicherung: Ein absolutes Muss für jede Reise. Wer im Ausland medizinische Hilfe braucht und nicht versichert ist, blickt schnell auf Rechnungen, die existenzbedrohend sein können.

Machen wir ein kurzes Rechenbeispiel: Sie mieten für 10 Tage ein Auto im Urlaub. Die zusätzliche Vollkasko ohne Selbstbeteiligung würde Sie vor Ort rund 200 € kosten. Mit der Gold Card in der Tasche ist dieser Schutz bereits inklusive. Die Jahresgebühr von 138 € hat sich damit nicht nur bezahlt gemacht, Sie haben sogar schon gespart.

Der wichtigste Vorteil für Sammler: Der unbegrenzte Meilenschutz. Solange Sie die Gold Card besitzen, können Ihre wertvollen Prämienmeilen nicht verfallen. Mit der Blue Card oder ganz ohne Karte sind Ihre Meilen nach 36 Monaten weg – ein enormes Risiko, wenn man langfristig auf ein großes Ziel hinarbeitet.

Es gibt gute Gründe, warum sich über 300.000 Menschen in Deutschland für die Gold Card entscheiden. Für umgerechnet 11,50 € im Monat bekommt man eben nicht nur wichtige Versicherungen, sondern sichert sich vor allem den Schutz seines Meilenkontos. Wenn Sie noch tiefer in die Vorteile eintauchen wollen, haben wir alle Details in unserem Artikel zur Miles and More Kreditkarte Gold für Sie aufgeschlüsselt.

Zum Vergleich: Eine American Express Platinum Card kostet stolze 720 € pro Jahr. Dafür bietet sie natürlich auch noch umfangreichere Leistungen wie weltweiten Lounge-Zugang. Das rückt die Kosten der Miles & More Gold Card aber in ein ganz anderes Licht, oder?

Versteckte Gebühren im Ausland clever vermeiden

Geldbörse mit Euro-Scheinen, Münzen, Kreditkarte, Landkarte und Buch 'Gebühren im Ausland' auf Holztisch.

Nach den Versicherungsleistungen der Gold Card kommen wir jetzt zu einem Punkt, der die Kosten für die Miles & More Kreditkarte schnell in die Höhe treiben kann: der Einsatz im Ausland. Solange Sie innerhalb der Eurozone unterwegs sind, ist alles wunderbar. Hier fallen keine Extrakosten an. Sobald Sie aber in Länder mit anderer Währung reisen, lauern zwei Gebühren, die sich auf Ihrer Abrechnung schnell bemerkbar machen.

Stellen Sie sich diese Gebühren wie eine Art unsichtbare „Reisesteuer“ vor. Man sieht sie nicht direkt am Preisschild im Laden, aber sie tauchen am Ende des Monats auf der Kreditkartenrechnung auf und können die Reisekasse spürbar schmälern.

Die Fremdwährungsgebühr: Der stille Kostenfresser

Für jede einzelne Zahlung, die Sie nicht in Euro tätigen – egal ob in US-Dollar, Schweizer Franken oder Britischen Pfund – erhebt Miles & More eine Fremdwährungsgebühr von 1,95 %. Das klingt erstmal nicht nach viel, aber es läppert sich.

Machen wir es an einem konkreten Beispiel fest: Sie sind im Urlaub in den USA und bezahlen Ihr Hotel, Restaurantbesuche und Shopping im Wert von insgesamt 2.000 € mit der Karte. Allein durch diese Gebühr entstehen Ihnen Zusatzkosten von 39 €. Das ist Geld, das man definitiv besser investieren könnte.

Die Kostenfalle beim Geldabheben am Automaten

Noch empfindlicher wird es, wenn Sie Bargeld benötigen. Beim Abheben am Automaten werden 2 % des Betrags, mindestens aber 5 €, fällig. Gerade diese Mindestgebühr macht das Abheben kleinerer Summen zu einem teuren Vergnügen.

Zurück zu unserem USA-Beispiel: Sie heben zusätzlich zu den Kartenzahlungen noch 500 $ (umgerechnet etwa 460 €) am Geldautomaten ab. Das kostet Sie weitere 9,20 € an Gebühren. Zusammen mit der Fremdwährungsgebühr aus den Einkäufen sind das schon über 48 € an vermeidbaren Nebenkosten.

Variable Gebühren summieren sich schnell. Bei Zahlungen von 1.000 € außerhalb der Eurozone zahlen Sie 19,50 € Fremdwährungsgebühr. Heben Sie zusätzlich 1.000 € ab, kommen 20 € Bargeldgebühr obendrauf. Das entspricht einer effektiven Gesamtbelastung von fast 4 %.

Genau aus diesem Grund setzen viele erfahrene Meilensammler auf eine clevere Zwei-Karten-Strategie. Sie nutzen die Miles & More Kreditkarte für alle Zahlungen in Euro, um fleißig Meilen zu sammeln und den Meilenschutz zu aktivieren. Geht es aber ins Nicht-EU-Ausland, zücken sie eine zweite Karte ohne diese Gebühren.

Mehr zu den besten Alternativen erfahren Sie in unserem Guide über die Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühren. Diese Kombination ist der beste Weg, um die Vorteile aus beiden Welten zu vereinen, ohne unnötig Geld zu verbrennen. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie sich diese Kosten auf die Gesamtwirtschaftlichkeit der Karte auswirken.

Die Zinsfalle der Teilzahlung – wie Sie sie sicher umgehen

Die Teilzahlungsfunktion Ihrer Kreditkarte klingt erstmal praktisch, oder? Statt die gesamte Monatsrechnung auf einmal zu begleichen, können Sie den Betrag bequem in Raten abstottern. Doch genau hier lauert eine der teuersten Kostenfallen, die die Miles & More Kreditkarte zu bieten hat.

Lassen Sie sich von dieser vermeintlichen Flexibilität nicht täuschen. Sobald Sie die Teilzahlung nutzen, wird Ihre Kreditkarte im Grunde zu einem extrem teuren Dispokredit. Die Sollzinsen, die auf den offenen Betrag anfallen, sind oft empfindlich hoch und können die eigentlichen Miles and More Kreditkarte Kosten regelrecht explodieren lassen.

Schauen wir uns das mal an einem konkreten Beispiel an. Stellen Sie sich vor, Ihre Kartenabrechnung beläuft sich nach einer größeren Anschaffung auf 2.000 €. Sie entscheiden sich, nur den monatlichen Mindestbetrag von, sagen wir, 50 € zu zahlen.

  • Offener Saldo: 2.000 €
  • Angenommener Sollzins: 15 % pro Jahr (effektiv)
  • Monatliche Zinskosten (im ersten Monat): ca. 25 €

Was bedeutet das in der Praxis? Von Ihrer 50-Euro-Rate gehen im ersten Monat bereits 25 € nur für Zinsen drauf. Sie tilgen also gerade einmal 25 € Ihrer eigentlichen Schuld. Auf diese Weise zieht sich die Rückzahlung ewig in die Länge, und Sie zahlen Monat für Monat eine Stange Geld allein für Zinsen.

Hand aufs Herz: Betrachten Sie die Teilzahlung als absolute Notlösung, niemals als Standard. Die Zinsen können den Wert Ihrer mühsam gesammelten Meilen im Handumdrehen zunichtemachen. Kluges Kostenmanagement bedeutet vor allem, Zinsen von vornherein zu vermeiden.

Die beste und einfachste Strategie ist daher, die Kreditkartenrechnung immer zu 100 % und pünktlich auszugleichen. Richten Sie dafür am besten direkt in Ihrem Online-Kartenkonto den vollständigen Bankeinzug ein. So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung und behalten die volle Kontrolle – und Ihre Meilen behalten ihren wahren Wert.

Ab wann sich die Jahresgebühr für Sie rechnet

Okay, wir kennen jetzt die ganzen fixen und variablen Gebühren. Aber die entscheidende Frage ist doch: Wann rechnet sich die Miles & More Kreditkarte unterm Strich? Wann ist der Punkt erreicht, an dem der Wert der gesammelten Meilen die Kosten übersteigt?

Die Antwort darauf ist sehr persönlich, denn sie hängt komplett von Ihrem Umgang mit der Karte ab. Im Grunde können Sie die Jahresgebühr als eine Art Investment betrachten. Ihr Ziel ist es, eine Rendite in Form von Meilen zu erzielen, die diese Investition rechtfertigt. Um diesen „Break-even-Point“ zu finden, müssen wir nur zwei Dinge wissen: wie viele Meilen Sie pro Euro Umsatz sammeln und was eine einzelne Meile wert ist.

Der Break-even-Point für die Gold Card

Die Sammelrate bei der Miles & More Kreditkarte ist schnell erklärt: Pro 2 € Umsatz wandert 1 Prämienmeile auf Ihr Konto. Der Wert einer Meile schwankt natürlich, je nachdem, wofür Sie sie einlösen. Aber wenn wir von Prämienflügen ausgehen, ist ein realistischer Gegenwert irgendwo zwischen 1 und 2 Cent pro Meile.

Rechnen wir das doch mal für die Gold Card durch, die ja mit 138 € Jahresgebühr zu Buche schlägt. Um diese Kosten wieder reinzuholen, müssen Sie Meilen im selben Wert sammeln.

  • Gehen wir von einem soliden Meilenwert von 1,5 Cent aus, bräuchten Sie etwa 9.200 Meilen.
  • Um diese 9.200 Meilen zu sammeln, ist ein Jahresumsatz von 18.400 € nötig (9.200 Meilen x 2 € pro Meile).

Das ist ein guter Anhaltspunkt. Meine Erfahrung zeigt, dass Nutzer mit einem Jahresumsatz von über 20.000 € die Gebühr oft schon nach sechs bis zwölf Monaten wieder drin haben. Wer seine Meilen clever einlöst, erreicht sogar eher einen Wert von 1,5 bis 2 Cent pro Meile. Falls Sie selbstständig oder Unternehmer sind, finden Sie in diesem detaillierten Beitrag auf Qonto.com eine spannende Analyse, wie sich die Business-Variante rechnet.

Meilensammler vs. Luxusreisender

Die Strategie hinter der Miles & More Karte ist ganz klar auf das Meilensammeln für Flugprämien ausgerichtet. Sie ist das perfekte Werkzeug für alle, die ihre täglichen Ausgaben konsequent über die Karte laufen lassen, um ihr Meilenkonto bei Lufthansa und den Partner-Airlines zu füllen.

Ganz anders sieht die Kalkulation bei einer American Express Platinum Card aus. Hier rechtfertigt sich die hohe Jahresgebühr von 720 € weniger durch das Sammeln von Punkten als vielmehr durch handfeste, sofort nutzbare Reisevorteile:

  • Weltweiter Lounge-Zugang: Sie und eine Begleitperson erhalten Zugang zu über 1.400 Flughafen-Lounges.
  • Status-Upgrades: Sie bekommen direkt einen Gold-Status bei Hotelketten wie Hilton und Marriott.
  • Jährliche Guthaben: Es gibt großzügige Guthaben für Reisen, Restaurants und mehr.

Die Entscheidung ist also eine strategische: Sehen Sie sich als fokussierten Meilensammler, der auf den nächsten Prämienflug in der Business Class hinarbeitet? Dann ist die Miles & More Karte genau Ihr Ding. Suchen Sie hingegen ein Rundum-sorglos-Paket für sofortigen Luxus und Komfort auf Reisen, führt kaum ein Weg an der Amex Platinum vorbei.

Doch egal, wie viele Meilen Sie sammeln – eine Falle lauert immer: die Zinsen. Die folgende Grafik macht schmerzhaft deutlich, wie ein hoher Kreditsaldo den Wert jeder gesammelten Meile zunichtemachen kann.

Infografik „Zinsfalle“: Ein Kredit von 10.000 € mit 8% Sollzinsen führt zu einer Gesamtlast von 17.000 € über 10 Jahre.

Es ist daher absolut entscheidend, Zinskosten zu vermeiden. Nur so stellen Sie sicher, dass der errechnete Vorteil Ihrer Kreditkarte nicht durch vermeidbare Kosten aufgefressen wird.

Die Zwei-Karten-Strategie: So holen Sie das Maximum heraus

Wir haben uns die Miles & More Karte jetzt ganz genau angesehen. Dabei wird schnell klar: Sie ist ein fantastisches Werkzeug, aber eben nicht für alles die beste Lösung. Wie können Sie also sicherstellen, dass Sie bei wirklich jeder Ausgabe den optimalen Gegenwert bekommen? Für erfahrene Meilensammler liegt die Antwort oft nicht in der Suche nach der einen perfekten Karte, sondern in der cleveren Kombination zweier Spezialisten.

Stellen Sie sich die Miles & More Kreditkarte als Ihr zuverlässiges Alltags-Tool vor. Ihre Hauptaufgabe ist klar definiert: Sie soll bei jedem Euro-Umsatz verlässlich Meilen generieren und, noch wichtiger, Ihr Meilenkonto vor dem Verfall schützen. Das ist ihr absoluter Kernvorteil, den Sie tagtäglich nutzen.

Die Stärken gezielt kombinieren

Gleichzeitig nehmen Sie aber eine zweite Karte ins Spiel, die genau dann übernimmt, wenn die Miles & More Karte an ihre Grenzen stößt. Für viele ist das eine American Express Platinum Card. Diese zücken Sie nicht beim Bäcker, sondern setzen sie gezielt für ihre unschlagbaren Reisevorteile ein.

In der Praxis sieht diese Zwei-Karten-Strategie dann so aus:

  • Miles & More Karte: Ihr täglicher Begleiter für alle Zahlungen in Euro. Sie sichert den stetigen Meilenzufluss und garantiert den wichtigen Meilenschutz.
  • American Express Platinum: Ihr Spezialwerkzeug auf Reisen. Sie buchen damit Flüge und Hotels und schalten so eine ganze Welt an Vorteilen frei, die die Kosten der Miles & More Karte allein nicht rechtfertigen würden.

Anstatt die unmögliche Suche nach der einen „eierlegenden Wollmilchsau“ fortzusetzen, gleichen Sie die Schwächen der einen Karte einfach mit den Stärken der anderen aus. So maximieren Sie den Wert jeder einzelnen Ausgabe und machen Ihre Reisen spürbar angenehmer und günstiger.

Die Amex Platinum als perfekte Ergänzung

Die Amex Platinum füllt genau die Lücken, die die Miles & More Karte offenlässt. Es geht hier vor allem um die handfesten Vorteile, die den Reisekomfort sofort und massiv steigern.

Hier spielen die beiden Karten ihre Stärken perfekt gemeinsam aus:

  • Lounge-Zugang: Während die Miles & More Karte hier passen muss, öffnet Ihnen die Amex Platinum die Türen zu über 1.400 Flughafen-Lounges weltweit – und das sogar für Sie und eine Begleitperson.
  • Hotel-Statusvorteile: Sie erhalten ohne Umwege einen Gold-Status bei Hotelketten wie Hilton oder Marriott. Das bedeutet ganz konkret kostenlose Zimmer-Upgrades, Frühstück oder andere Annehmlichkeiten.
  • Überlegene Versicherungen: Das Versicherungspaket der Amex ist in vielen Bereichen noch einmal eine Klasse für sich und bietet oft höhere Deckungssummen als das der Miles & More Karte.

Eine Analyse von Finanztip zeigt, dass 75 % der Vielflieger die Kosten ihrer Premium-Karten allein durch das Einlösen von Meilen wieder hereinholen und dabei über 500 € jährlich bei Flügen sparen. Wenn Sie beide Karten strategisch kombinieren, ist sogar noch deutlich mehr drin. Wie Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie in diesem Ratgeber auf reisetopia.de.

Häufige Fragen zu den Kosten der Karte

Zum Abschluss klären wir noch ein paar Fragen, die uns immer wieder zu den Kosten der Miles & More Kreditkarte erreichen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, kurz und auf den Punkt gebracht.

Kann ich die Jahresgebühr mit Meilen bezahlen?

Ja, das geht tatsächlich. Für die Gold Card (138 €) werden 46.000 Prämienmeilen fällig, für die Blue Card (66 €) sind es 22.000 Meilen.

Allerdings ist das aus finanzieller Sicht keine gute Idee. Rechnen Sie es mal durch: Bei dieser Tauschaktion ist eine Meile gerade einmal 0,3 Cent wert. Viel cleverer ist es, die Gebühr normal in Euro zu zahlen und die Meilen für das aufzuheben, wofür sie wirklich wertvoll sind – Prämienflüge oder Upgrades. Dort erzielen Sie oft einen Gegenwert von 1,5 Cent pro Meile oder sogar deutlich mehr.

Welche Kosten fallen an, wenn ich die Karte gar nicht nutze?

Auch wenn die Karte ungenutzt im Portemonnaie bleibt, wird die monatliche Gebühr fällig – bei der Gold Card also weiterhin 11,50 € pro Monat. Der wichtigste Grund, die Karte trotzdem zu behalten, ist aber ein anderer: der Meilenschutz.

Solange Sie Inhaber einer Miles and More Kreditkarte sind, bleiben alle Ihre Prämienmeilen unbegrenzt gültig. Das allein kann die Jahresgebühr rechtfertigen, wenn Sie ein großes Meilenkonto schützen möchten.

Sind die Kosten der Kreditkarte steuerlich absetzbar?

Für Privatnutzer lautet die Antwort in der Regel: nein. Anders sieht die Sache aus, wenn Sie eine Miles and More Business Kreditkarte haben und diese konsequent nur für geschäftliche Ausgaben einsetzen.

In diesem Fall können Sie die Jahresgebühr als Betriebsausgabe geltend machen. Eine saubere Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Zahlungen ist dafür aber unerlässlich. Im Zweifel sollten Sie das Vorgehen immer kurz mit Ihrem Steuerberater abstimmen.


Auf der Suche nach der besten Strategie, um Ihre Reisevorteile zu maximieren? Bei Reisen ohne Limit finden Sie tiefgehende Analysen und Vergleiche, die Ihnen helfen, die perfekte Kartenkombination für Ihre Bedürfnisse zu finden. Erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Taktik das Beste aus Ihren Ausgaben herausholen: https://reisenohnelimit.de

Weiterlesen