Ihr guide für miles and more hotels zum meilen maximieren

Ihr guide für miles and more hotels zum meilen maximieren

Wer viel reist, weiß: Hotelnächte sind nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch eine riesige Chance, um sein Meilenkonto aufzufüllen. Mit Miles & More Hotels könnt ihr genau das tun – und zwar auf zwei Wegen. Entweder ihr bucht direkt bei den Hotelpartnern oder ihr nutzt das hauseigene Buchungsportal von Miles & More.

Wie ihr das meiste aus miles and more hotels herausholt

Stellt euch euer Miles & More Konto einfach wie ein Sparkonto vor. Statt Geld zahlt ihr hier wertvolle Meilen ein, und jede Hotelbuchung kann so eine Einzahlung sein. Aber Achtung, nicht jede Einzahlung ist gleich rentabel!

Dieser Guide ist eure Schritt-für-Schritt-Anleitung, um das volle Potenzial von Miles & More bei Hotelbuchungen auszuschöpfen. Wir tauchen tief in die Strategien ein, decken teure Fehler auf und zeigen euch, wie das System wirklich funktioniert – damit ihr nicht blind bucht, sondern gezielt sammelt.

Laptop auf Holztisch zeigt 'Maximal Meilen Nutzen', umgeben von Kaffee, Notizbüchern und einem Notizbuch.

Eure strategie für maximale meilen

Wir klären auch die entscheidende Frage für Inhaber einer American Express Platinum Karte: Wie holt ihr das Maximum aus euren Punkten heraus? Ihr werdet verstehen, wann es sich lohnt, Meilen direkt bei Hotelpartnern zu sammeln, und wann es klüger ist, sie für wertvollere Prämien wie Business-Class-Upgrades aufzuheben. Am Ende wisst ihr ganz genau, wie ihr eure Reisen optimiert und das Beste aus eurem Vielfliegerprogramm herausholt.

Dass wir uns auf Hotels konzentrieren, ist kein Zufall. Das Programm boomt in Deutschland, und die Zahlen sprechen für sich: Von über 36 Millionen Teilnehmern europaweit sitzt ein Großteil im D-A-CH-Raum. Spannend ist vor allem, dass rund 90 Prozent der Partner im Non-Air-Bereich zu finden sind. Hotelbuchungen sind damit ein zentraler Hebel für jeden ernsthaften Meilensammler. Wer tiefer in die Zahlenwelt eintauchen möchte, findet bei meilenoptimieren.com faszinierende Fakten zu Miles & More.

Der Schlüssel liegt nicht darin, irgendwie Meilen zu sammeln. Es geht darum, bei jeder Buchung den höchsten Wert für jeden Euro und jede Meile herauszuholen.

Um euch den Einstieg zu erleichtern, haben wir die Kernstrategien, die wir in diesem Artikel ausführlich besprechen, in einer Tabelle zusammengefasst.

Übersicht der strategien mit miles and more hotels

Diese Tabelle fasst die Kernstrategien zusammen, die in diesem Artikel behandelt werden, um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben.

Strategie Beschreibung Optimal für
Direktbuchung bei Hotelpartnern Ihr bucht direkt beim Hotel (z. B. Marriott, Hilton) und gebt eure Miles & More Nummer an, um Meilen zu sammeln. Reisende, die Hotel-Statusvorteile nutzen möchten und Flexibilität bei der Buchung schätzen.
Buchung über "Hotels & Cars" Ihr nutzt das offizielle Buchungsportal von Miles & More, um aus einer riesigen Auswahl an Hotels zu wählen und oft hohe Meilenbeträge zu erhalten. Meilensammler, die ihre Ausbeute maximieren wollen und auf Hotel-Statusvorteile verzichten können.
Amex Platinum Synergien Ihr transferiert American Express Membership Rewards Punkte via Payback zu Miles & More oder nutzt Amex-eigene Hotelprogramme. Inhaber einer Amex Platinum, die Flexibilität und exklusive Vorteile wie Upgrades und Hotelguthaben kombinieren wollen.
Promotion-Aktionen nutzen Ihr haltet gezielt Ausschau nach zeitlich begrenzten Angeboten, die die reguläre Meilengutschrift vervielfachen. Preisbewusste und strategische Planer, die ihre Reisen um Aktionen herum planen können, um die Rendite zu steigern.

Mit diesen Ansätzen im Gepäck seid ihr bestens vorbereitet. Lasst uns die Welt der Miles & More Hotels strategisch erobern und jede Übernachtung in eine wertvolle Investition für eure nächste Traumreise verwandeln.

Wie das Meilensammeln mit Hotelbuchungen wirklich funktioniert

Wer bei Hotelbuchungen das Maximum an Meilen herausholen will, muss erst einmal die Spielregeln kennen. Denn jede Übernachtung ist eine Chance für Ihr Miles & More Konto, aber nicht jeder Weg führt gleich schnell zum Ziel. Im Grunde gibt es zwei grundlegend verschiedene Strategien, die Sie verfolgen können.

Man kann es sich ein wenig wie zwei Wanderwege vorstellen, die beide zum selben Gipfel führen. Der eine ist ein schmaler, direkter Pfad, der andere eine breitere Route mit vielen Abzweigungen und Aussichtspunkten. Beide bringen Sie nach oben, aber das Erlebnis und die Belohnung am Ende sind ganz unterschiedlich.

Der direkte Weg: Buchung über Hotelpartner

Die klassische und oft einfachste Methode ist die direkte Buchung bei den Hotelketten, die offizielle Partner von Miles & More sind. Das bedeutet, Sie gehen direkt auf die Webseite von Marriott, Hilton, Best Western & Co., buchen dort Ihr Zimmer und geben während des Vorgangs oder spätestens beim Check-in Ihre Miles & More Nummer an.

Der große Charme dieser Methode liegt in ihrer Unkompliziertheit. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Sie genießen in der Regel alle Statusvorteile, die Sie im Treueprogramm des Hotels haben – also zum Beispiel Zimmer-Upgrades, kostenloses Frühstück oder Late Check-out. Bei der Gutschrift der Meilen gibt es zwei gängige Modelle:

  • Feste Meilenzahl pro Aufenthalt: Einige Partner, wie beispielsweise die H-Hotels, schreiben Ihnen für jeden qualifizierten Aufenthalt eine pauschale Anzahl an Meilen gut. Das ist besonders bei kurzen, günstigen Übernachtungen ein super Deal.
  • Meilen je nach Umsatz: Die großen internationalen Ketten wie Marriott Bonvoy koppeln die Meilengutschrift oft an den Zimmerpreis. Hier bekommen Sie dann eine bestimmte Anzahl an Meilen für jeden ausgegebenen Euro oder US-Dollar.

Dieser direkte Pfad ist die perfekte Wahl für alle, die einer bestimmten Hotelmarke treu sind und ihre Statusvorteile voll ausspielen möchten.

Der indirekte Weg: Buchung über Online-Portale

Der zweite Weg führt über Buchungsportale. Diese Plattformen sind Vermittler, die Ihnen Zugang zu einer gigantischen Auswahl an Hotels verschaffen. Miles & More hat hier sein eigenes Portal „Hotels & Cars by Miles & More“ am Start, arbeitet aber auch mit externen Anbietern wie Booking.com zusammen.

Der entscheidende Unterschied ist die schiere Masse an Optionen und die oft deutlich höheren Meilenbeträge. Über Portale erreichen Sie tausende Hotels, die selbst keine direkten Miles & More Partner sind, und profitieren häufig von speziellen Bonusaktionen.

Hier werden die Meilen fast immer auf Basis des Umsatzes berechnet. Der größte Pluspunkt ist die enorme Flexibilität. Gerade in Deutschland ist das Netz an Partnern beeindruckend: Miles & More listet fast 80 Hotelmarken, darunter Riesen wie Marriott Bonvoy mit bis zu 2 Meilen pro US-Dollar Umsatz und hierzulande populäre Ketten wie die H-Hotels mit 250 Meilen pro Aufenthalt. Eigene Portale wie „Hotels & Cars“ treiben das Ganze auf die Spitze – hier sind teilweise bis zu 18.000 Meilen pro Nacht drin. Wer sich einen genauen Überblick über die Hotelpartner verschaffen will, findet auf frankfurtflyer.de eine detaillierte Übersicht.

Welcher Weg für Sie der richtige ist, hängt also ganz von Ihren Prioritäten ab. Geht es Ihnen um Statusvorteile und Einfachheit, ist der direkte Weg oft besser. Wollen Sie die maximale Meilenausbeute und die größte Auswahl, führt kaum ein Weg an den Portalen vorbei. Wie Sie gerade die Portale strategisch für sich nutzen, zeigen wir Ihnen in unserem Leitfaden zum Meilensammeln mit Booking.com.

Wann das Einlösen von Meilen für Hotelnächte ein Fehler ist

Das Meilenkonto ist prall gefüllt und die nächste Reise steht an. Klar, da kommt schnell der Gedanke auf, den Hotelaufenthalt einfach mit den gesammelten Meilen zu „bezahlen“. Klingt clever, oder? Die harte Wahrheit ist aber: In den allermeisten Fällen ist das der größte Fehler, den Sie mit Ihren wertvollen Prämienmeilen machen können.

Stellen Sie sich vor, Sie haben Schweizer Franken und wollen in Deutschland einkaufen. Würden Sie 1.000 Franken für etwas ausgeben, das nur 300 Euro kostet, obwohl der Wechselkurs viel besser sein müsste? Wahrscheinlich nicht. Genau so ein schlechtes Geschäft machen Sie aber oft, wenn Sie Meilen für Hotelnächte bei Miles & More Hotels einlösen.

Der ernüchternde Gegenwert Ihrer Meilen

Eine Meile hat keinen festen Wert. Ihr Wert hängt einzig und allein davon ab, wofür Sie sie eintauschen. Bei Flugprämien, ganz besonders bei Upgrades in die Business oder First Class, können Sie locker einen Gegenwert von mehreren Cents pro Meile rausholen. Bei Hotelbuchungen? Da sieht die Welt leider ganz anders aus. Der Wert bricht dramatisch ein und landet oft bei weit unter einem Cent.

Ein Beispiel, das einem die Augen öffnet: Der Wert von Miles & More Meilen für Hotelbuchungen in Deutschland ist oft enttäuschend niedrig. Eine Analyse für das prestigeträchtige Hotel Adlon Kempinski in Berlin hat gezeigt, dass drei Nächte über das Miles & More Portal unglaubliche 428.500 Meilen kosten. Bucht man dieselben Nächte ganz normal, zahlt man rund 1.325 Euro. Das ergibt einen mickrigen Gegenwert von nur 0,3 Cent pro Meile – ein Witz im Vergleich zu dem, was Kenner mit cleveren Flugprämien erreichen. Mehr zu dieser Analyse und wie man den Wert von Meilen richtig berechnet, können Sie übrigens auf Reisetopia im Detail nachlesen.

Diese Grafik zeigt ganz gut, mit welchen Meilenwerten Sie beim Sammeln bei verschiedenen Hotelketten rechnen können.

Ein Balkendiagramm zeigt Hotel-Meilen Programme von H-Hotels, Best Western und Marriott mit den jeweiligen Meilenwerten.

Man sieht sofort: Die Sammelraten schwanken stark. Das unterstreicht nur, wie wichtig eine kluge Strategie bei der Partnerwahl ist.

Eine einfache Faustregel hat sich über Jahre bewährt: Meilen für Flüge, Geld für Hotels. Ihre Meilen sind die Eintrittskarte in die exklusivsten Kabinen der Welt – eine Erfahrung, die mit Bargeld für die meisten unerschwinglich wäre.

Warum Flugprämien fast immer die bessere Wahl sind

Der springende Punkt ist der Wert, den Sie für Ihre Meilen bekommen. Während Sie für eine Hotelnacht im Wert von vielleicht 200 Euro gut und gerne 50.000 Meilen oder mehr auf den Tisch legen, können dieselben Meilen den Unterschied zwischen einem engen Economy-Sitz und einem entspannten Flugerlebnis in der Business Class ausmachen.

Schauen wir uns mal die Alternativen zur Hotel-Einlösung an:

  • Meilenschnäppchen: Das sind monatlich wechselnde Angebote für Prämienflüge, bei denen Sie bis zu 50 % der Meilen sparen. Ein Business-Class-Flug in die USA kann so plötzlich für 55.000 Meilen zu haben sein statt der üblichen 112.000.
  • Upgrades: Das ist die absolute Königsdisziplin. Ein Upgrade von der Premium Economy in die Business Class auf einem Langstreckenflug hat schnell einen Wert von über 2.000 Euro, kostet aber oft nur zwischen 20.000 und 45.000 Meilen. Hier erreichen Sie spielend leicht einen Gegenwert von 4 bis 6 Cent pro Meile.

Diese Optionen führen es einem klar vor Augen: Die Einlösung für Hotelübernachtungen ist im direkten Vergleich einfach nur ineffizient. Sie tauschen quasi Gold gegen Kupfer.

Gibt es Ausnahmen von der Regel?

Klar, keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt seltene Situationen, in denen das Einlösen von Meilen für ein Hotel tatsächlich Sinn ergeben kann.

Das kann der Fall sein, wenn die Hotelpreise an Ihrem Reiseziel durch die Decke gehen – zum Beispiel während einer riesigen Messe, eines wichtigen Sportereignisses oder an Silvester in einer Metropole. Wenn ein Standardzimmer plötzlich 800 Euro pro Nacht kostet, kann der Meilenpreis im Vergleich plötzlich doch ganz attraktiv aussehen.

Eine weitere Nische sind sogenannte „Hotel Vouchers“, die manchmal als Prämie angeboten werden. Dabei tauschen Sie eine feste Anzahl von Meilen gegen einen Gutschein für eine bestimmte Hotelkette. Aber auch hier gilt: Immer den Taschenrechner zücken und nachrechnen, ob man nicht doch wieder ein schlechtes Geschäft macht.

In über 95 % der Fälle fahren Sie aber finanziell besser, wenn Sie das Hotel mit Geld bezahlen. Idealerweise mit einer Kreditkarte, die Ihnen für diese Ausgabe direkt wieder neue Meilen oder Punkte gutschreibt. Ihre wertvollen Miles & More Meilen heben Sie sich für das auf, wofür sie am wertvollsten sind: das Fliegen.

So wird Ihre Amex Platinum zum Meilen-Beschleuniger

Wer eine American Express Platinum Karte im Portemonnaie hat, spielt in einer ganz anderen Liga, wenn es ums Meilensammeln bei Hotelbuchungen geht. Diese Karte ist weit mehr als nur ein Zahlungsmittel – sie ist ein strategisches Werkzeug. Sie eröffnet Ihnen zwei grundverschiedene Wege: Entweder zünden Sie den direkten Meilen-Turbo für Ihr Miles & More Konto oder Sie sichern sich exklusive Hotelvorteile, die oft jeden Meilenwert in den Schatten stellen.

Stellen Sie sich Ihre Amex Platinum wie einen Generalschlüssel vor. Mit ihm können Sie entweder die Tür zu Tausenden von zusätzlichen Miles & More Meilen aufstoßen. Oder Sie öffnen eine andere Tür, hinter der sofort spürbare Annehmlichkeiten wie Zimmer-Upgrades und kostenloses Frühstück warten. Die wahre Kunst liegt darin, vor jeder einzelnen Buchung neu zu entscheiden, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Ein Autoschlüssel und eine Miles & More Kreditkarte liegen auf einem Buch vor einem beleuchteten Hotel.

Der clevere Umweg über Payback als Meilen-Booster

Einer der cleversten Tricks, um das Miles & More Konto prall zu füllen, ist der Transfer Ihrer American Express Membership Rewards Punkte. Einen direkten Weg zu Miles & More gibt es zwar nicht, aber ein eleganter und extrem profitabler Umweg führt über Payback.

Und so einfach funktioniert's:

  1. Für jeden Euro, den Sie mit Ihrer Amex Platinum ausgeben, sammeln Sie Membership Rewards Punkte.
  2. Diese Punkte schieben Sie dann im Verhältnis 2:1 zu Payback rüber. Aus 1.000 Membership Rewards Punkten werden so 500 Payback Punkte.
  3. Im letzten Schritt wandeln Sie Ihre Payback Punkte 1:1 in Miles & More Prämienmeilen um. Ihre 500 Payback Punkte werden also zu 500 Meilen auf Ihrem Konto.

Im Klartext heißt das: Zwei Membership Rewards Punkte sind eine Miles & More Meile wert. Dieser kleine Kniff macht Ihre Amex Platinum inoffiziell zu einer der besten Kreditkarten zum Sammeln von Miles & More Meilen überhaupt.

Richtig lukrativ wird es, wenn Miles & More mal wieder eine der beliebten Transferbonus-Aktionen startet. In diesen Zeiträumen gibt es oft 25 % bis 30 % Bonusmeilen obendrauf, wenn Sie Punkte von Payback transferieren. Ihre persönliche Umtauschrate verbessert sich dadurch noch einmal dramatisch.

Fine Hotels + Resorts oder Miles & More Hotels? Die strategische Entscheidung

Jetzt wird es strategisch. Anstatt über das „Hotels & Cars by Miles & More“-Portal zu buchen, um Meilen zu ergattern, können Sie als Amex Platinum Inhaber das exklusive Fine Hotels + Resorts (FHR) Programm nutzen. Hier gibt es zwar keine direkten Miles & More Meilen, dafür aber ein Vorteilspaket, dessen Wert die potenzielle Meilengutschrift oft um Längen schlägt.

Was steckt in so einem FHR-Paket? Bei jeder Buchung sind typischerweise diese Vorteile inklusive:

  • Garantierter Late Check-out bis 16:00 Uhr – das schenkt Ihnen fast einen kompletten zusätzlichen Urlaubstag.
  • Tägliches Frühstück für zwei Personen, das je nach Hotel schnell 50 bis 100 Euro pro Tag wert sein kann.
  • Zimmer-Upgrade bei Ankunft (je nach Verfügbarkeit), was den Unterschied zwischen einem Standardzimmer und einer schicken Suite ausmachen kann.
  • Ein einzigartiger Vorteil im Wert von mindestens 100 US-Dollar, meist als Guthaben für das Hotelrestaurant, die Bar oder das Spa.

Stellen wir das mal einer Buchung über das Miles & More Portal gegenüber. Dort bekommen Sie vielleicht 5.000 Meilen, die im besten Fall einen Gegenwert von 50 bis 75 Euro haben. Die FHR-Vorteile bei einem Aufenthalt von nur zwei Nächten summieren sich dagegen locker auf über 300 Euro.

Ihre Checkliste für jede Hotelbuchung

Wann sollten Sie sich also für welchen Weg entscheiden? Diese kurze Checkliste hilft Ihnen dabei, für Ihre nächste Reise mit Miles and More Hotels die profitabelste Entscheidung zu treffen.

Buchen Sie über Miles & More (oder Partner), wenn...

  • Sie in einem Hotel übernachten, das nicht Teil des Amex FHR-Programms ist.
  • Ihr klares Ziel die maximale Meilenausbeute ist, etwa weil Sie auf eine bestimmte Prämie hinarbeiten.
  • Es eine fette Bonusmeilen-Aktion gibt, die den Wert der Meilen ausnahmsweise über den der FHR-Vorteile hebt.

Buchen Sie über Amex Fine Hotels + Resorts, wenn...

  • Sie sich ein Luxushotel aus dem FHR-Portfolio gönnen.
  • Die handfesten Vorteile (Frühstück, Guthaben, Upgrade) den reinen Meilenwert klar übersteigen.
  • Ihnen Komfort und ein unvergessliches Erlebnis wichtiger sind als ein paar Tausend Meilen mehr auf dem Konto.

Die American Express Platinum Karte gibt Ihnen also eine fantastische Flexibilität. Sie haben bei jeder Buchung die Wahl: Zünden Sie den Payback-Turbo für Ihr Meilenkonto oder genießen Sie lieber sofortige Luxusvorteile direkt im Hotel. Wie Sie das Amex-Reiseprogramm voll ausreizen, zeigen wir Ihnen auch in unserem ausführlichen Guide zu Amex Reisen.

Typische Fallstricke bei der Hotelbuchung vermeiden

Wer mit Hotelbuchungen Meilen sammeln will, merkt schnell: Der Teufel steckt oft im Detail. Ein kleiner Fehler im Buchungsprozess, ein übersehenes Häkchen oder eine falsche Annahme – und schon bleibt das Meilenkonto leer. Aber keine Sorge, die häufigsten Stolpersteine lassen sich leicht umgehen, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Man kann sich das Ganze wie das Backen eines Kuchens vorstellen. Lässt man eine wichtige Zutat weg oder vertauscht die Reihenfolge, wird das Ergebnis enttäuschend. Genauso ist es bei der Buchung von Miles & More Hotels – wer sich an die richtigen Schritte hält, wird am Ende sicher belohnt.

Eine Person prüft Dokumente mit einer Lupe, während eine andere Person ein Smartphone hält, um Fallstricke zu vermeiden.

Der Kampf um Statusvorteile bei Portalbuchungen

Einer der größten Fallstricke lauert bei der Buchung über Drittanbieter-Portale wie „Hotels & Cars by Miles & More“. Der Deal ist oft verlockend: Eine riesige Meilengutschrift für eine einzige Buchung. Doch dieser Vorteil hat meist einen hohen Preis: Sie verlieren in der Regel den Anspruch auf Ihre Statusvorteile im Hotel selbst.

Für das Hotel sind Sie in diesem Moment Kunde des Buchungsportals, nicht Gast der Hotelkette. Das bedeutet konkret:

  • Kein automatisches Zimmer-Upgrade, auch wenn Sie den höchsten Status bei der Kette haben.
  • Kein Zugang zur Executive Lounge.
  • Keine Anrechnung der Übernachtung für die Requalifizierung Ihres Hotelstatus.

Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Sprechen Sie beim Check-in immer freundlich mit dem Personal. Manchmal wird aus reiner Kulanz doch der eine oder andere Vorteil gewährt – eine Garantie gibt es aber nie.

So stellen Sie die korrekte Meilengutschrift sicher

Nichts ist ärgerlicher, als nach einem tollen Aufenthalt festzustellen, dass die mühsam gesammelten Meilen einfach nicht auf dem Konto landen. Um das zu verhindern, ist von Anfang an Sorgfalt gefragt. Der Schlüssel liegt in der lückenlosen Dokumentation und der korrekten Eingabe Ihrer Daten.

Gehen Sie bei jeder Buchung am besten diese Checkliste durch:

  1. Miles & More Nummer korrekt eingeben: Ein einfacher Tippfehler kann alles zunichtemachen. Prüfen Sie die Nummer zweimal. Bei Buchungen über das „Hotels & Cars“-Portal ist Ihr Konto meist schon hinterlegt, bei Direktbuchungen müssen Sie die Nummer selbst eintragen.
  2. Qualifizierende Rate buchen: Achtung, nicht jeder Zimmerpreis bringt Meilen! Extrem reduzierte Angebote, spezielle Firmenraten oder Buchungen über bestimmte Reiseveranstalter sind oft vom Meilensammeln ausgeschlossen.
  3. Screenshots machen: Dokumentieren Sie den Buchungsprozess. Machen Sie vor allem einen Screenshot von der Seite, auf der die Meilengutschrift beworben wird. Das ist Ihr bester Freund, falls es später zu Diskussionen kommt.
  4. Rechnungen aufbewahren: Heben Sie die finale Hotelrechnung immer auf, bis die Meilen wirklich auf Ihrem Konto verbucht sind.

Diese kleinen Vorkehrungen kosten nur wenige Minuten, können Ihnen aber stundenlangen Ärger bei der nachträglichen Geltendmachung ersparen.

Was tun, wenn die Meilen fehlen?

Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass die Meilen nicht automatisch gutgeschrieben werden. Das ist aber noch kein Grund zur Panik. Miles & More hat einen klaren Prozess zur nachträglichen Gutschrift. In der Regel haben Sie bis zu sechs Monate nach Ihrem Aufenthalt Zeit, die fehlenden Meilen anzufordern.

Loggen Sie sich dafür in Ihr Miles & More Konto ein und suchen Sie den Bereich für den Meilennachtrag. Sie benötigen dafür meist die Buchungsbestätigung und die Hotelrechnung – halten Sie diese Dokumente also griffbereit.

Ein Profi-Tipp: Wenn Sie direkt im Hotel buchen, bitten Sie darum, Ihre Miles & More Nummer direkt auf die Hotelrechnung drucken zu lassen. Das vereinfacht den Nachweis ungemein.

Promotion-Aktionen clever nutzen

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Ignorieren von Sonderaktionen. Miles & More und die Partnerhotels starten regelmäßig Aktionen, bei denen Sie doppelte oder sogar dreifache Meilen für Ihre Aufenthalte abstauben können.

Diese Promos sind oft zeitlich begrenzt und erfordern manchmal eine separate Registrierung. Es lohnt sich also, regelmäßig die Aktionsseite von Miles & More im Auge zu behalten oder den Newsletter zu abonnieren. Eine einzige gut geplante Reise während einer solchen Aktion kann Ihr Meilenkonto stärker füllen als drei reguläre Aufenthalte.

Wenn Sie diese typischen Fallstricke vermeiden, wird jede Hotelbuchung zu einer erfolgreichen Meilenjagd und Sie holen wirklich das Maximum aus Ihren Reisen heraus.

Häufig gestellte fragen zu miles and more hotels

Selbst mit der besten Strategie gibt es immer wieder Detailfragen, die im Buchungsalltag auftauchen. Hier habe ich die häufigsten Unklarheiten rund um Miles & More Hotels für Sie gesammelt, damit Sie in jeder Situation genau wissen, was zu tun ist und keine wertvollen Meilen auf der Strecke bleiben.

Man kann sich das Meilensammeln manchmal wie ein komplexes Spiel vorstellen. Betrachten Sie diesen Abschnitt einfach als Ihr persönliches Regelbuch, das Ihnen die cleversten Züge und die besten Abkürzungen zum Ziel verrät.

Kann ich nachträglich Meilen für einen Hotelaufenthalt gutschreiben lassen?

Ja, das klappt in den allermeisten Fällen. Miles & More ist hier recht kulant und erlaubt es, Meilen für Hotelaufenthalte bis zu sechs Monate rückwirkend zu beantragen. Ganz wichtig: Bewahren Sie unbedingt die Hotelrechnung und Ihre Buchungsbestätigung auf. Ohne diese Nachweise geht es nämlich nicht.

Den Prozess starten Sie ganz unkompliziert in Ihrem Online-Konto bei Miles & More unter dem Punkt „Meilennachtrag“. Planen Sie aber etwas Geduld ein, die Bearbeitung kann durchaus ein paar Wochen dauern.

Erhalte ich bei der Buchung über Portale trotzdem meine Statusvorteile?

Hier muss ich Sie leider enttäuschen: In der Regel lautet die Antwort nein. Wenn Sie über ein Drittportal wie „Hotels & Cars by Miles & More“ buchen, ist für das Hotel das Portal der Kunde, nicht Sie direkt. Das bedeutet, das Hotel ist nicht verpflichtet, Ihnen die Vorteile Ihres Elitestatus – wie Zimmer-Upgrades, kostenloses Frühstück oder Lounge-Zugang – zu gewähren.

Mein Tipp aus der Praxis: Freundlich beim Check-in nachzufragen, kann manchmal Wunder wirken. Eine Garantie gibt es zwar nicht, aber oft zeigen sich Hotels kulant, wenn Sie Ihre Statuskarte vorzeigen.

Bekomme ich Meilen, wenn jemand anderes für mich bucht?

Das ist ein klassischer Stolperstein. Die goldene Regel lautet: Meilen sammelt immer nur der Gast, der auch tatsächlich im Hotel übernachtet und dessen Name auf der Buchung vermerkt ist. Sie können also leider keine Meilen für das Zimmer eines Freundes oder Kollegen sammeln, selbst wenn Sie die Buchung bezahlt haben.

Achten Sie darauf, dass Ihre Miles & More Nummer immer mit dem Namen des Hauptgastes auf der Hotelrechnung übereinstimmt.

Lohnen sich Hotelbuchungen über die Miles & More Kreditkarte?

Absolut, das ist sozusagen ein doppelter Gewinn! Wenn Sie Ihren Hotelaufenthalt mit einer Miles & More Kreditkarte bezahlen, punkten Sie gleich auf zwei Wegen:

  1. Meilen vom Hotelpartner: Sie erhalten die ganz normale Gutschrift für den Aufenthalt selbst (z.B. die üblichen 500 Meilen).
  2. Meilen über den Kartenumsatz: Zusätzlich gibt es für jeden Euro Umsatz auf der Karte weitere Meilen obendrauf.

Diese Methode ist eine der einfachsten, um bei jeder Buchung ohne jeden Mehraufwand das Maximum an Meilen herauszuholen.

Was ist der Unterschied zwischen Prämienmeilen und Statusmeilen?

Das ist ein ganz entscheidender Punkt, den man verstanden haben muss. Bei Hotelbuchungen sammeln Sie ausschließlich Prämienmeilen. Das sind die Meilen, die Sie später für tolle Dinge wie Flüge, Upgrades oder eben auch weitere Hotelnächte einlösen können.

Statusmeilen sind dagegen die „Währung“, die Ihren Vielfliegerstatus (z.B. Frequent Traveller oder Senator) bestimmt. Diese Meilen gibt es fast nur fürs Fliegen mit Lufthansa, den Star-Alliance-Partnern und einigen wenigen anderen Airlines. Hotelbuchungen bringen Sie Ihrem Status also keinen Schritt näher.


Möchten Sie lernen, wie Sie nicht nur bei Hotels, sondern bei jeder Reise das Maximum aus Ihren Ausgaben herausholen? Bei Reisen ohne Limit zeigen wir Ihnen, wie Sie mit der richtigen Strategie und den passenden Kreditkarten Ihre Reisekasse schonen und Ihr Meilenkonto füllen. Entdecken Sie auf https://reisenohnelimit.de die besten Tipps und Tricks für cleveres Reisen.

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