Deutsche Bahn Miles and More nachtragen leicht gemacht

Deutsche Bahn Miles and More nachtragen leicht gemacht

Moment mal, die Miles & More-Meilen für Ihre letzte Bahnfahrt sind nicht aufgetaucht? Keine Sorge, das ist ein recht häufiges Problem, aber zum Glück gibt es eine klare Lösung. Der Schlüssel zum Erfolg, um Ihre Deutsche Bahn Miles and More Meilen nachzutragen, liegt fast immer in einer ganz bestimmten Art der Buchung: dem Lufthansa Express Rail-Programm.

Warum die Gutschrift oft fehlt und wie Sie Ihre Meilen trotzdem bekommen

Das Ärgernis fehlender Meilen nach einer Zugfahrt rührt meist von einem simplen Missverständnis her. Viele Reisende nehmen an, dass quasi jede Fahrt mit der Deutschen Bahn automatisch Meilen bringt. Das stimmt so leider nicht.

Die alles entscheidende Voraussetzung ist, dass Ihre Zugfahrt als Teil eines internationalen Flugtickets über Lufthansa Express Rail gebucht wurde. Nur solche Fahrten, die quasi als Zubringer zum Flughafen oder als Anschluss von dort nach Hause dienen, gelten überhaupt als meilenfähig. Eine ganz normal und eigenständig gebuchte Bahnfahrt, sagen wir von Hamburg nach München, qualifiziert sich dagegen nicht für eine Meilengutschrift bei Miles & More.

Erst mal die Grundlagen verstehen: Wann gibt es überhaupt Meilen?

Um beim Nachtragen erfolgreich zu sein, muss man die Spielregeln kennen. Der springende Punkt ist: Ihre Bahnfahrt braucht eine Lufthansa-Flugnummer (zum Beispiel LH3456) und muss als eigenes Segment auf Ihrem Flugticket erscheinen. Nur dann behandelt das System die Zugfahrt wie einen echten Flugabschnitt.

Dabei geht es nicht nur um die einfachen Prämienmeilen. Richtig wertvoll wird es bei den Statuspunkten, die Sie auf diesen Strecken sammeln. Diese bringen Sie Ihrem Vielfliegerstatus ein gutes Stück näher:

  • Qualifying Points: Unverzichtbar für den Frequent Traveller- und Senator-Status.
  • HON Circle Points: Wer in der Business oder First Class reist, sammelt hiermit für die höchste Statusstufe.

Tatsächlich hat sich das Meilensammeln mit der Bahn seit der Einführung von Lufthansa Express Rail zu einer echten Chance entwickelt. Ein einfaches Economy-Ticket bringt Ihnen 20 Qualifying Points pro Segment, in der Business Class sind es sogar 40 Qualifying Points plus 40 HON Circle Points. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Punktewerte findet sich in diesem umfassenden Artikel auf travel-dealz.de.

Stellen Sie sich das klassische Szenario vor: Sie buchen einen Flug von New York nach Frankfurt und direkt dazu ein Express Rail-Ticket von Frankfurt weiter nach Stuttgart. Genau diese Zugfahrt von Frankfurt nach Stuttgart ist dann voll meilenberechtigt und kann nachgetragen werden, falls die Gutschrift mal hakt.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Meilengutschrift ist, die Bedingungen zu kennen. Bevor Sie also eine Anfrage stellen, sollten Sie prüfen, ob Ihre Buchung die Kriterien überhaupt erfüllt.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Bedingungen zusammen, die erfüllt sein müssen, damit Sie überhaupt Meilen für eine DB-Fahrt nachtragen können.

Übersicht der Voraussetzungen für Ihre Meilengutschrift

Voraussetzung Erklärung Wichtiger Hinweis
Lufthansa Express Rail Die Zugfahrt muss Teil einer internationalen Flugbuchung über Lufthansa Express Rail sein. Eine separate, eigenständige DB-Buchung ist nicht meilenfähig.
Flugnummer auf Ticket Das Zugsegment muss eine eigene Lufthansa-Flugnummer (z. B. LHxxxx) haben. Ohne diese Kennung erkennt das System die Fahrt nicht als Flugsegment an.
Teil des Flugtickets Die Bahnfahrt muss auf demselben Ticket wie der Flug ausgestellt sein. Zwei getrennte Buchungen (Flug und Zug) funktionieren nicht.
Miles & More-Nummer Ihre Miles & More-Servicekartennummer muss in der Buchung hinterlegt gewesen sein. Dies ist die Grundvoraussetzung für die automatische Gutschrift.

Wenn diese Punkte für Ihre Reise zutreffen, stehen die Chancen für eine nachträgliche Gutschrift sehr gut. Falls Sie noch tiefer in die Welt des Meilensammelns eintauchen möchten, erklärt unser Guide, wie Miles & More genau funktioniert.

Ein Extra-Tipp für Inhaber der American Express Platinum Karte

Wer eine American Express Platinum Karte besitzt, kann hier besonders clever agieren. Bezahlen Sie Ihr Express Rail-Ticket mit dieser Karte, sahnen Sie gleich doppelt ab. Sie bekommen nicht nur die regulären Meilen und Statuspunkte bei Miles & More, sondern zusätzlich noch wertvolle Membership Rewards Punkte für den Umsatz. Diese Punkte lassen sich später ganz flexibel zu Miles & More oder anderen Vielfliegerprogrammen transferieren – eine clevere Strategie zur Meilenmaximierung.

So holen Sie sich Ihre fehlenden Meilen zurück

Fehlende Meilen von einer Bahnfahrt? Keine Sorge, das passiert öfter, als man denkt. Der Prozess, um Meilen für eine Deutsche Bahn-Buchung bei Miles & More nachtragen zu lassen, ist zum Glück recht unkompliziert, wenn man weiß, worauf es ankommt. Das A und O ist die richtige Vorbereitung – haben Sie alle Unterlagen parat, ist die Sache meist schnell erledigt.

Ohne die passenden Nachweise geht leider gar nichts. Bevor Sie also loslegen, sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen und alles zusammentragen.

Was Sie unbedingt zur Hand haben müssen

Für eine reibungslose Gutschrift sind ein paar Dokumente unerlässlich. Suchen Sie sich am besten gleich Folgendes heraus:

  • Ihr originales Bahnticket: Am einfachsten ist das PDF, das Sie direkt nach der Buchung per E-Mail bekommen haben. Ein sauberer Scan oder ein gut lesbares Foto vom Papierticket tut es aber auch.
  • Die vollständige Buchungsbestätigung: Genau hier stehen die wichtigen Details drin, wie die Ticketnummer und die als Flugsegment gebuchte Zugverbindung (z. B. QKL für den Kölner Hauptbahnhof).
  • Ihre Miles & More Servicekartennummer: Die 15-stellige Nummer sollten Sie griffbereit haben, damit sich keine Tippfehler einschleichen.

Der schnellste Weg: das Online-Formular

Am direktesten funktioniert die Nachbuchung über die offizielle Miles & More-Website. Dort gibt es ein spezielles Formular, das nicht nur für Flüge, sondern auch für Partnerleistungen wie eben die der Deutschen Bahn gedacht ist.

Ein Prozessdiagramm zeigt die Gutschrift von Meilen durch Bahnfahrt und Flugticket auf ein Meilenkonto.

Nehmen Sie sich beim Ausfüllen kurz Zeit. Ein häufiger Fehler, der zu unnötigen Verzögerungen führt, sind Zahlendreher bei der Ticketnummer (meist eine 13-stellige Nummer) oder der Flugnummer des Zugsegments. Einmal kurz gegenchecken erspart später oft Ärger.

Mein persönlicher Tipp: Ich habe mir angewöhnt, Bahntickets sofort nach der Buchung in einem Cloud-Ordner namens „Reiseunterlagen" zu speichern. So muss ich nie wieder alte E-Mails durchwühlen und finde alles in Sekundenschnelle, wenn mal eine Meilengutschrift ausbleibt.

Behalten Sie die Fristen im Auge

Hier gibt es eine ganz klare Regel: Sie haben genau sechs Monate nach dem Reisedatum Zeit, um die fehlenden Meilen anzufordern. Diese Frist ist hart und nicht verhandelbar. Wer sie verpasst, für den sind die Meilen und die dazugehörigen Punkte leider endgültig verloren.

Wenn das Formular streikt: die Alternative per E-Mail

Manchmal zickt die Technik oder man bevorzugt einfach den direkten Weg. In diesem Fall können Sie Ihr Anliegen auch per E-Mail an den Miles & More Service schicken. Fassen Sie sich kurz und präzise und hängen Sie alle oben genannten Dokumente direkt als PDF an.

Eine gute Betreffzeile hilft, Ihr Anliegen direkt richtig zuzuordnen:
Beispiel: Nachträgliche Meilengutschrift: DB Express Rail – Ticket [Ihre Ticketnummer] – [Ihr Name]

Nachdem der Antrag raus ist, bekommen Sie normalerweise eine Eingangsbestätigung. Die Bearbeitung kann dann ein paar Tage, manchmal aber auch einige Wochen dauern. Werfen Sie einfach ab und zu einen Blick in Ihr Online-Meilenkonto. Sollte nach vier Wochen immer noch nichts passiert sein, schadet eine freundliche Nachfrage per E-Mail sicher nicht.

Übrigens ist das kein Nischenproblem. Das Miles & More-Programm hat allein in Europa über 36 Millionen Teilnehmer, und die Partnerschaft mit der Deutschen Bahn ist tief verankert. Schätzungen zufolge verfallen etwa 20 bis 30 Prozent aller gesammelten Meilen ungenutzt – ein starkes Argument dafür, wirklich jeder meilenberechtigten Fahrt hinterherzugehen. Mehr zur Geschichte und den beeindruckenden Zahlen von Miles & More können Sie bei Interesse nachlesen.

Woran es oft scheitert und wie Sie es besser machen

Selbst wenn man alles richtig machen will, kann beim Nachtragen von Meilen mal was danebengehen. Oft sind es aber dieselben kleinen, vermeidbaren Fehler, die den Prozess unnötig in die Länge ziehen oder sogar scheitern lassen. Wenn man die typischen Stolperfallen kennt, kann man sie aber meistens ganz locker umschiffen.

Person hält eine Kundenkarte und Smartphone mit Miles & More App, daneben Hefte zu Deutsche Bahn und Fehlervermeidung.

Der absolute Klassiker unter den Fehlern ist die vergessene Eingabe der Miles & More-Nummer, als die Reise ursprünglich gebucht wurde. Das ist mit Abstand der häufigste Grund, warum die Meilen nicht automatisch auf dem Konto landen und der ganze manuelle Zirkus überhaupt erst nötig wird.

Mein Tipp: Speichern Sie Ihre Vielfliegernummer fest in Ihrem Lufthansa- und DB-Kundenkonto. Dann wird sie bei künftigen Buchungen automatisch eingetragen, und Sie müssen gar nicht mehr daran denken.

Nicht jedes Ticket bringt Meilen

Ein weiterer Punkt, an dem es oft hakt, sind falsche Erwartungen. Man muss ganz klar sagen: Nicht jede Bahnfahrt ist automatisch meilenberechtigt – weit gefehlt.

Bei den folgenden Tickets gehen Sie grundsätzlich leer aus:

  • Eigenständige DB-Tickets: Wenn Sie Ihr Ticket einfach so auf der DB-Website oder in der App buchen, ohne dass es Teil einer Flugreise ist, gibt es dafür keine Meilen.
  • Regionale Angebote und Pässe: Fahrkarten wie das Quer-durchs-Land-Ticket, die Ländertickets oder der Deutschland-Pass qualifizieren sich nicht für Meilen.
  • Stark reduzierte Aktionstickets: Auch viele Sonderangebote oder Tickets von Drittanbietern berechtigen nicht zum Meilensammeln.

Der Knackpunkt ist immer, ob die Bahnfahrt als Lufthansa Express Rail-Segment gebucht wurde und eine eigene LH-Flugnummer auf dem Ticket steht. Nur dann zählt die Zugfahrt wie ein Flug und bringt die begehrten Prämien- und Statusmeilen.

Und wenn der Antrag abgelehnt wird?

Was tun, wenn Sie alles korrekt eingereicht haben und trotzdem eine Absage kassieren? Werfen Sie die Flinte nicht gleich ins Korn. Schauen Sie sich die Begründung in der Ablehnungs-E-Mail ganz genau an. Manchmal ist es nur ein simpler Tippfehler, zum Beispiel ein Zahlendreher in der 13-stelligen Ticketnummer.

Wenn Sie überzeugt sind, dass die Ablehnung falsch ist, legen Sie Widerspruch ein. Schreiben Sie dem Miles & More Service noch einmal eine E-Mail. Bleiben Sie dabei freundlich, aber bestimmt in der Sache. Hängen Sie alle Dokumente erneut an und erklären Sie klipp und klar, warum Ihre Express Rail-Buchung alle Kriterien erfüllt.

Eine kleine Vorlage für Ihren Widerspruch:

Sehr geehrtes Miles & More Team,

vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Anfrage mit der Referenznummer [Ihre Referenznummer]. Leider haben Sie meinen Antrag auf Meilengutschrift für die Express Rail-Fahrt von [Start] nach [Ziel] am [Datum] abgelehnt.

Diese Fahrt war jedoch ein fester Bestandteil meiner Flugbuchung mit dem Buchungscode [Ihr Buchungscode] und wurde unter der Flugnummer [Ihre LH-Flugnummer] auf dem Ticket [Ihre Ticketnummer] geführt. Zur erneuten Prüfung sende ich Ihnen im Anhang nochmals das E-Ticket und die Buchungsbestätigung.

Da alle Voraussetzungen für eine Gutschrift erfüllt sind, bitte ich Sie höflich, meinen Fall noch einmal zu prüfen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Mit so einem proaktiven Vorgehen steigen Ihre Chancen deutlich, am Ende doch noch zu Ihren verdienten Meilen zu kommen.

Die American Express Platinum Karte als Trumpfkarte für Bahnfahrer

Wer eine American Express Platinum Karte in der Tasche hat, spielt beim Meilensammeln in einer ganz anderen Liga – das gilt auch und gerade für Bahnfahrten. Wenn Sie mal vergessen haben, Ihre Miles & More Nummer anzugeben oder gezielt Ihr Meilenkonto aufstocken wollen, wird die Amex zum entscheidenden Werkzeug.

Eine Deutsche Bahn Kreditkarte auf einem Laptop mit dem Wort ‚Vorteile' und einer AMEX Box.

Das Geheimnis liegt im Membership Rewards Programm von American Express. Für jeden Euro, den Sie mit Ihrer Platinum Karte für ein Lufthansa Express Rail-Ticket ausgeben, sammeln Sie wertvolle Membership Rewards Punkte.

Das Besondere daran? Diese Punkte sind nicht an ein einziges Programm gebunden, sondern quasi eine flexible Meilenwährung. Sie können sie nach Bedarf transferieren – zum Beispiel zu Miles & More. Das ist unglaublich praktisch, wenn Ihnen nach einer Reise nur noch ein paar Meilen für die Traumprämie fehlen.

Der strategische Joker: Membership Rewards zu Miles & More transferieren

Der Transfer von Membership Rewards Punkten zu Miles & More funktioniert ganz einfach über den kleinen Umweg via Payback. Die Umrechnung ist dabei ziemlich fair:

  • 2 Membership Rewards Punkte werden zu 1 Payback Punkt.
  • 1 Payback Punkt entspricht 1 Miles & More Meile.

Im Endeffekt tauschen Sie also im Verhältnis 2:1. Das gibt Ihnen die volle Kontrolle. Sie müssen nicht wochenlang auf eine Meilengutschrift warten, sondern können Ihr Konto genau dann auffüllen, wenn es brennt.

Ein klassisches Szenario: Sie entdecken einen Prämienflug, aber Ihnen fehlen noch exakt 5.000 Meilen. Anstatt die Prämie verfallen zu lassen, wandeln Sie einfach 10.000 Ihrer gesammelten Membership Rewards Punkte um und buchen das Ticket sofort. Diese Flexibilität ist Gold wert.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Wenn Sie Ihre Reise mit der Platinum Karte bezahlen, greift automatisch das umfangreiche Versicherungspaket. Das gibt Ihnen eine Sicherheit auf Reisen, die weit über das reine Punktesammeln hinausgeht und oft den entscheidenden Unterschied macht.

Amex Punkte vs. direkte Meilensammlung im Vergleich

Diese Tabelle zeigt die Vorteile der flexiblen Punktesammlung mit der Amex Platinum im Vergleich zur direkten Sammlung bei Miles & More auf.

Merkmal Sammeln mit Amex Platinum (via MR) Direkte Sammlung (Miles & More)
Flexibilität Punkte sind frei zu 12 Airline- und 3 Hotelprogrammen transferierbar Meilen sind fest an Miles & More gebunden
Meilenverfall Membership Rewards Punkte verfallen nicht, solange die Karte besteht Prämienmeilen verfallen nach 36 Monaten (Ausnahme: Statuskunden)
Sammelrate 1 Punkt pro 1 Euro Umsatz (mit Turbo-Option 1,5 Punkte pro 1 Euro) 1 Meile pro 2 Euro Umsatz (bei DB)
Zusatzleistungen Umfangreiche Reiseversicherungen, Lounge-Zugang, Status-Vorteile Keine kartenbasierten Zusatzleistungen beim reinen Sammeln

Man sieht schnell: Die Amex bietet nicht nur eine bessere Sammelrate, sondern vor allem eine unbezahlbare Flexibilität und Sicherheit.

So sieht das in der Praxis aus

Stellen Sie sich eine Reise von Stuttgart über Frankfurt nach Tokio vor. Das erste Teilstück von Stuttgart zum Frankfurter Flughafen legen Sie mit dem Lufthansa Express Rail zurück. Die gesamte Buchung bezahlen Sie natürlich mit Ihrer Amex Platinum.

Damit sichern Sie sich gleich drei Vorteile auf einen Schlag:

  1. Statusmeilen bei Miles & More: Für die Bahnfahrt erhalten Sie die regulären Statusmeilen, die für Ihren Vielfliegerstatus wichtig sind.
  2. Membership Rewards Punkte: Für den gesamten Ticketpreis wandern zusätzlich wertvolle MR-Punkte auf Ihr Amex-Konto.
  3. Umfassender Versicherungsschutz: Die komplette Reise ist durch die starken Reiseversicherungen Ihrer Karte abgedeckt.

Genau diese Kombination macht die American Express Platinum zu einem unverzichtbaren Begleiter für jeden smarten Meilensammler, der regelmäßig auf der Schiene und in der Luft unterwegs ist.

Die Karte kann natürlich noch viel mehr. Wenn Sie das volle Potenzial ausschöpfen möchten, werfen Sie am besten einen Blick in unseren detaillierten Guide zu den exklusiven Vorteilen der Amex Platinum Card.

Was Ihre Bahn-Meilen wirklich wert sind und wie Sie sie am besten einlösen

Super, die Meilen sind endlich auf Ihrem Konto gelandet! Aber was jetzt? Die wahre Magie des Meilensammelns entfaltet sich erst bei der richtigen Einlösung. Und da gibt es gewaltige Unterschiede – man kann den Wert seiner Meilen verpulvern oder vervielfachen.

Ihre mühsam nachgetragenen Meilen von der Deutschen Bahn sind mehr als nur eine Zahl. Sehen Sie sie als eine flexible Währung für geniale Reiseerlebnisse, vorausgesetzt, Sie kennen die Spielregeln und setzen die Meilen clever ein.

Der tatsächliche Gegenwert Ihrer Meilen

Eine Miles & More-Meile hat keinen festen Preis. Bei Sachprämien im Lufthansa WorldShop liegt der Wert oft bei mageren 0,5 Cent oder sogar darunter. Bei Flugprämien sieht die Sache aber ganz anders aus. Im Schnitt kann man in Deutschland von einem Wert von etwa 1,7 Cent pro Meile ausgehen. Bei 10.000 nachgebuchten Meilen reden wir also schon über einen Gegenwert von rund 170 Euro.

Dieser Wert ist aber nur der Anfang. Wer geschickt plant, kann den Wert seiner Meilen regelrecht explodieren lassen. Gerade bei Flügen in der Business oder First Class sind 3 bis 6 Cent pro Meile absolut realistisch. Es gibt sogar einige legendäre „Sweet Spots", bei denen noch mehr drin ist. Wenn Sie tiefer in die genaue Berechnung des Meilenwerts einsteigen möchten, finden Sie hier eine exzellente Analyse dazu.

So holen Sie das Maximum aus Ihren Meilen heraus

Um das Beste aus Ihren gesammelten Punkten herauszuholen, gilt eine goldene Regel: Finger weg von Sachprämien wie Toastern, Koffern oder Kopfhörern. Das ist fast immer ein schlechter Deal. Konzentrieren Sie sich lieber voll und ganz auf Flugprämien – hier liegt das größte Potenzial.

Meine erprobten Lieblingsstrategien sind diese hier:

  • Die Meilenschnäppchen jagen: Das sind monatlich wechselnde Flugangebote zu stark reduzierten Meilenpreisen, oft auch für die Business Class. Hier lässt sich der Wert Ihrer Meilen locker verdoppeln. Eine absolute Top-Empfehlung!
  • Gönnen Sie sich ein Upgrade: Ein Upgrade von der Premium Economy in die Business Class auf einem langen Flug nach Asien oder Amerika? Ein unbezahlbares Erlebnis für einen Bruchteil der sonst fälligen Meilen oder Euros.
  • Der Traum vom Fliegen in Business und First Class: Das ist die Königsdisziplin. Ein reguläres Business-Class-Ticket nach Nordamerika kann schnell über 3.000 Euro kosten. Mit Meilen bekommen Sie es für einen festen Betrag plus Steuern und Gebühren.

Mal ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Ich habe schon Business-Class-Meilenschnäppchen von Frankfurt nach New York für nur 55.000 Meilen statt der üblichen 112.000 Meilen gesehen. Bei einem normalen Ticketpreis von, sagen wir, 2.800 Euro, erzielen Sie hier einen Gegenwert von über 5 Cent pro Meile. Besser geht's kaum.

Wenn Sie die durch den Prozess „Deutsche Bahn Miles and More nachtragen" geretteten Meilen so strategisch einsetzen, wird aus einer einfachen Bahnfahrt im Nachhinein der Grundstein für Ihre nächste Luxusreise.

Fragen aus der Praxis: Was oft unklar ist

Immer wieder tauchen dieselben Fragen auf, wenn es darum geht, Meilen für eine Bahnfahrt nachkreditieren zu lassen. Das ist auch kein Wunder, denn die Regeln sind auf den ersten Blick nicht immer ganz logisch. Hier habe ich die häufigsten Stolpersteine für Sie zusammengefasst und gebe klare Antworten, damit Sie genau wissen, was zu tun ist.

Eine der wichtigsten Fragen dreht sich immer um die Zeit. Wie lange kann man eigentlich warten, bevor man aktiv wird? Die Antwort ist entscheidend, denn hier geht es um bares Geld – beziehungsweise wertvolle Meilen.

Wie lange habe ich Zeit, Meilen für eine DB-Fahrt nachbuchen zu lassen?

Offiziell haben Sie sechs Monate nach Ihrer Reise Zeit, die fehlenden Meilen anzufordern. Diese Frist ist fix, und wer zu spät kommt, geht in der Regel leer aus.

Mein ganz persönlicher Tipp: Schieben Sie das nicht auf die lange Bank. Am besten, Sie kümmern sich direkt nach der Reise darum. Dann haben Sie das E-Ticket und die Buchungsdetails noch parat und die Sache ist schnell erledigt. Wenn Sie bis kurz vor knapp warten und das Service-Team Rückfragen hat oder ein Dokument fehlt, geraten Sie unnötig unter Zeitdruck.

Doch selbst wer die Frist einhält, bekommt manchmal eine Absage. Das sorgt oft für Frust, hat aber meistens handfeste Gründe.

Warum wurde mein Antrag auf Meilengutschrift abgelehnt?

Eine Ablehnung ist natürlich ärgerlich, aber fast immer lässt sie sich auf eine dieser Ursachen zurückführen:

  • Keine Express Rail-Buchung: Das ist mit Abstand der häufigste Grund. Ihre Fahrt war eine ganz normale Bahnfahrt und nicht der Zubringer zu einem Flug, der über Lufthansa Express Rail gebucht wurde.
  • Daten fehlerhaft: Ein kleiner Tippfehler bei der Ticket- oder Flugnummer reicht schon aus, und das System findet die Buchung nicht.
  • Frist verstrichen: Ihr Antrag ging erst nach den besagten sechs Monaten ein.
  • Falsches Ticket: Manchmal sind es auch Tickets von Drittanbietern, die nicht an der Kooperation teilnehmen, oder spezielle Sondertarife, die von vornherein ausgeschlossen sind.

Schauen Sie sich die Begründung in der Ablehnungs-E-Mail also genau an und gleichen Sie alles noch einmal mit Ihren Unterlagen ab, bevor Sie sich die Mühe eines Widerspruchs machen.

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man für jede beliebige Fahrt mit der Deutschen Bahn Meilen sammeln kann. Das ist leider nicht der Fall. Die Meilengutschrift ist ein exklusiver Vorteil für die Flug-Zug-Kombinationen von Lufthansa Express Rail. Eine normale Fahrt von Berlin nach Hamburg ohne anschließenden Flug qualifiziert sich also nicht.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Prämienmeilen und Statuspunkten?

Diese Unterscheidung ist absolut grundlegend, um das Miles & More-Programm wirklich zu verstehen. Bei einer erfolgreichen Express Rail-Fahrt bekommen Sie beides gutgeschrieben, aber die beiden „Währungen" haben völlig verschiedene Aufgaben.

Prämienmeilen sind Ihr Guthaben. Sie sammeln sie an und können sie später für tolle Dinge wie Freiflüge, Upgrades in eine höhere Klasse oder Produkte aus dem WorldShop ausgeben. Bei Express Rail hängt die Anzahl von der Buchungsklasse und dem Ticketpreis ab.

Statuspunkte (also Qualifying Points und HON Circle Points) sind dagegen reines Prestige. Sie dienen ausschließlich dazu, einen Vielfliegerstatus zu erreichen oder zu halten – also den Frequent Traveller, Senator oder HON Circle. Man kann sie nicht einlösen, und sie verfallen zum Jahresende. Gerade deshalb sind Express Rail-Fahrten so attraktiv, denn sie sind eine der wenigen Gelegenheiten, wertvolle Statuspunkte quasi „auf dem Boden" zu sammeln.


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