Ihr Guide zur Boeing 747-8 Lufthansa Business Class 2026

Ihr Guide zur Boeing 747-8 Lufthansa Business Class 2026

Die Boeing 747-8 Business Class der Lufthansa ist zweifellos eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse am Himmel der Star Alliance. Warum? Weil sie die seltene Chance bietet, in der legendären „Königin der Lüfte“ zu fliegen. Dabei haben Passagiere sogar die Wahl zwischen dem riesigen Hauptdeck und dem exklusiven, fast schon privaten Oberdeck – ein Detail, das dieses Flugzeug von allen anderen Langstreckenjets abhebt.

Die Faszination der Königin der Lüfte hautnah erleben

Ein Flug in der Boeing 747-8 ist so viel mehr als nur ein Transport von A nach B. Es ist eine echte Begegnung mit einer Ikone der Luftfahrtgeschichte. Kaum ein anderes Flugzeug weckt so viele Emotionen wie der „Jumbo-Jet“ mit seiner markanten Silhouette und dem weltberühmten Buckel. Für viele Flugzeugfans und anspruchsvolle Reisende steht ein Flug im Oberdeck dieses Giganten ganz weit oben auf der Wunschliste.

Lufthansa hält diese Legende nicht nur am Leben, sondern macht sie zum Flaggschiff der eigenen Langstreckenflotte. Während die meisten Airlines ihre Jumbos längst in den Ruhestand geschickt haben, setzt die deutsche Fluggesellschaft ganz bewusst auf die modernste Passagierversion, die Boeing 747-8. Das allein unterstreicht schon den besonderen Stellenwert und gibt uns Reisenden die exklusive Möglichkeit, ein Stück Luftfahrtgeschichte selbst zu erleben.

Was dieses Flugerlebnis so besonders macht

Die Anziehungskraft der Boeing 747-8 Lufthansa Business Class kommt nicht von ungefähr. Es sind ein paar ganz konkrete Dinge, die sie von anderen Business-Class-Produkten abheben.

  • Die Qual der Wahl zwischen zwei Decks: Sie entscheiden selbst, ob Sie lieber die Weitläufigkeit des Hauptdecks genießen oder die private, fast schon an einen Privatjet erinnernde Atmosphäre im Oberdeck bevorzugen.
  • Ein Gefühl von Exklusivität: Gerade das Oberdeck mit seiner 2-2-Konfiguration und nur 32 Sitzen schafft eine intime Stimmung, die man in den riesigen Kabinen moderner Jets oft vermisst.
  • Der Mythos des Jumbos: Allein der Moment, in dem man die Treppe ins Oberdeck hinaufsteigt, ist für viele Passagiere ein unvergessliches Highlight, das die Reise von der ersten Minute an besonders macht.

Die Boeing 747-8 ist nicht bloß ein Transportmittel. Sie ist ein Symbol für eine Ära der Luftfahrt, in der Größe und Eleganz noch Hand in Hand gingen. Lufthansa bewahrt dieses Erbe und macht es für uns zugänglich.

Lufthansas klares Bekenntnis zum Jumbo-Jet

In einer Zeit, in der zweistrahlige Flugzeuge die Langstrecken dominieren, ist es wirklich bemerkenswert, wie Lufthansa an der vierstrahligen Königin festhält. Tatsächlich ist Lufthansa heute der mit Abstand größte Betreiber der Passagierversion der Boeing 747 weltweit. Mit einer Flotte, die 17 Boeing 747-8 und sogar noch einige ältere 747-400 umfasst, ist das Unternehmen für rund drei Viertel aller weltweiten Passagierflüge mit diesem Flugzeugtyp verantwortlich. Mehr dazu können Sie im Artikel über Lufthansas dominante Rolle als 747-Betreiber nachlesen.

Diese strategische Entscheidung sichert nicht nur ein einzigartiges Reiseerlebnis, sondern macht die Boeing 747-8 Lufthansa Business Class zu einem echten Premium-Produkt für Kenner. Dieser Guide zeigt Ihnen, wie Sie das Beste aus diesem Erlebnis herausholen – von der Wahl des perfekten Sitzplatzes bis hin zur smarten Buchung mit Meilen.

Den besten Sitzplatz in der Kabine finden

Wer in der Lufthansa Boeing 747-8 Business Class fliegt, steht vor einer Entscheidung, die es in kaum einem anderen Flugzeug gibt: Hauptdeck oder Oberdeck? Das ist weit mehr als eine reine Geschmacksfrage – es ist eine Weichenstellung für das gesamte Flugerlebnis.

Die „Königin der Lüfte“ verteilt ihre 80 Business-Class-Sitze nämlich auf zwei völlig unterschiedliche Ebenen. Unten die weitläufige Hauptkabine, oben ein exklusiver Bereich, der fast an einen Privatjet erinnert. Schon der Gang die berühmte Treppe hinauf ist für viele ein kleines Highlight und der Beginn einer ganz besonderen Reise.

Konzeptkarte zur Faszination der Boeing 747-8, die als Königin der Lüfte und Flaggschiff Exklusivität bietet.

Man merkt schnell: Die Faszination dieses Flugzeugs speist sich aus der Rolle als Flaggschiff, dem Mythos der „Königin“ und einem ganz besonderen Gefühl von Exklusivität, das man vor allem im Oberdeck spürt.

Oberdeck vs. Hauptdeck: Der direkte Vergleich

Also, wohin soll es gehen? Jedes Deck hat seine ganz eigenen Vorzüge und Nachteile. Die richtige Wahl hängt stark davon ab, ob Sie allein, zu zweit oder geschäftlich unterwegs sind und was Ihnen persönlich am wichtigsten ist.

Viele Vielflieger schwören auf das Oberdeck. Mit nur 32 Sitzen in einer 2-2-Anordnung herrscht hier eine deutlich ruhigere, fast schon private Atmosphäre. Der Service wirkt oft persönlicher und der ständige Durchgangsverkehr, den man aus anderen Großraumkabinen kennt, entfällt komplett.

Das Hauptdeck hingegen bietet das klassische Business-Class-Erlebnis in einer größeren Kabine. Es ist belebter, aber dafür ist man näher an den Ausgängen, was praktisch ist, wenn man nach der Landung schnell von Bord möchte.

Insider-Tipp: Alleinreisende, die maximale Ruhe und Privatsphäre suchen, sollten unbedingt einen Fensterplatz im Oberdeck reservieren. Der zusätzliche Stauraum in den Fächern an der Seite ist Gold wert und nur hier zu finden.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir die wichtigsten Unterschiede gegenüber.

Vergleich der Business Class Sitze Oberdeck vs Hauptdeck

Diese Tabelle hilft Ihnen bei der Entscheidung, welches Deck für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, indem sie die wichtigsten Unterschiede gegenüberstellt.

Merkmal Oberdeck (Upper Deck) Hauptdeck (Main Deck)
Atmosphäre Exklusiv, ruhig, fast privat Weitläufig, belebter
Sitzkonfiguration 2-2 2-2-2 (vorne) & 2-2 (hinten)
Sitzanzahl Nur 32 Sitze 48 Sitze
Stauraum Zusätzliche große Staufächer am Fenster Standard-Gepäckfächer über den Sitzen
Verkehr in der Kabine Minimal, nur Passagiere des Oberdecks Deutlich mehr, da Nähe zu Ausgängen
Service Wirkt oft persönlicher und schneller Standardisierter Serviceablauf
Boarding/Deplaning Etwas langsamer durch die Treppe Schnellerer Zugang zu den Türen

Die Tabelle macht deutlich, dass die Wahl des Decks eine klare Prioritätensetzung erfordert: Exklusivität und Ruhe oben gegen Praktikabilität und Geräumigkeit unten.

Die besten Plätze für Ihre Bedürfnisse

Sobald die Deck-Frage geklärt ist, geht es ins Detail. Denn auch innerhalb einer Kabine gibt es bessere und schlechtere Plätze.

  • Maximale Privatsphäre und Ruhe: Hier sind die Fensterplätze im Oberdeck, vor allem in den vorderen Reihen (z. B. Reihe 81 bis 84), unschlagbar. Sie bieten nicht nur eine tolle Aussicht und die begehrten Staufächer, sondern sind auch am weitesten vom Bordbetrieb entfernt. Am Fenster sitzen Sie zudem gut vom Gang abgeschirmt.
  • Für Paare oder gemeinsame Reisen: Im Oberdeck ist jede Zweier-Sitzgruppe am Fenster eine gute Wahl. Im Hauptdeck sind die mittleren Sitze in der 2-2-2-Konfiguration (z. B. 4D und 4G) eine hervorragende Option. Man sitzt hier wie in einer kleinen privaten Nische, perfekt abgeschirmt von den Gängen.
  • Schnell raus aus dem Flieger: Wenn nach der Landung jede Minute zählt, sind die vordersten Reihen im Hauptdeck (z. B. Reihe 4 oder 5) die beste Wahl. Sie sitzen direkt hinter der First Class und gehören zu den Ersten, die das Flugzeug verlassen können.

Diese Sitze sollten Sie meiden

Genauso wichtig wie die Wahl des besten Platzes ist es, die „Problemzonen“ der Kabine zu kennen. Ein unglücklich gewählter Sitz kann das Flugerlebnis empfindlich stören.

  • Nähe zur Bordküche (Galley): Hier ist fast immer etwas los. Licht, Klappern und Gerüche können den Schlaf rauben. Meiden Sie daher die Reihen direkt an den Küchen.
  • Nähe zu den Waschräumen: Ähnlich verhält es sich mit den Toiletten. Der ständige Verkehr und die Geräuschkulisse sind alles andere als entspannend.
  • Fensterplätze ohne direkten Gangzugang: In der 2-2-2-Konfiguration im Hauptdeck müssen Sie über Ihren schlafenden Nachbarn klettern, um aufzustehen. Das kann für beide Seiten unangenehm sein. Wer das vermeiden will, sollte lieber einen Gangplatz buchen.

Die Sitzanordnung ist eine modernisierte Version dessen, was man aus der älteren 747-400 kennt. Wer beide Muster vergleichen möchte, findet dazu mehr in unserem Guide zur Lufthansa 747-400 Business Class. Mit diesen Tipps sind Sie bestens gewappnet, um sich Ihren persönlichen Logenplatz in der Königin der Lüfte zu sichern.

Was Sie vom Service an Bord erwarten können

Ein guter Sitz ist schon mal die halbe Miete, aber das, was einen Flug von "in Ordnung" zu "großartig" macht, ist der Service. Es sind die kleinen Dinge: der persönliche Kontakt zur Crew, die Qualität des Essens und die Annehmlichkeiten am Platz. Schauen wir uns also mal an, was Sie in der Boeing 747-8 Lufthansa Business Class wirklich erwartet.

Lächelnde Flugbegleiterin serviert einem Passagier eine Mahlzeit an Bord eines Flugzeugs.

Normalerweise geht es direkt nach dem Einsteigen los. Man wird mit einem Lächeln und einem Welcome Drink begrüßt – meistens Sekt, Orangensaft oder Wasser. Am Sitz finden Sie dann schon alles, was Sie für den Start in einen langen Flug brauchen.

Kulinarik und Serviceablauf über den Wolken

Kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe startet die Crew mit dem Aperitif-Service, bevor es dann mit dem Essen weitergeht. Auf der Speisekarte stehen in der Regel drei Hauptgerichte zur Auswahl, typischerweise eine Option mit Fleisch, eine mit Fisch und etwas Vegetarisches.

Der Service selbst läuft in mehreren Gängen ab. Es beginnt mit der Vorspeise, die oft zusammen mit einem Salat auf einem Tablett serviert wird. Danach kommt das Hauptgericht, das Ihnen einzeln an den Platz gebracht wird. Zum Abschluss haben Sie meistens die Wahl zwischen einer Käseplatte und einem süßen Dessert.

Die Qualität des Essens wird von vielen als solide beschrieben, aber selten als kulinarisches Highlight. Es schmeckt, die Präsentation ist klassisch, aber man sollte nicht den Wow-Effekt erwarten, den man vielleicht von Airlines aus dem Nahen Osten oder Asien kennt.

Das Serviceversprechen der Lufthansa ist vor allem auf Effizienz und Professionalität getrimmt. Die Crew ist in der Regel freundlich und kompetent, aber diese proaktive Herzlichkeit, die ein Erlebnis wirklich unvergesslich macht, fehlt manchmal ein wenig.

Vor der Landung gibt es dann noch eine zweite, leichtere Mahlzeit. Bei Nachtflügen ist das üblicherweise ein Frühstück, oft mit Joghurt, Aufschnitt oder einer warmen Eierspeise.

Komfort und Annehmlichkeiten am Platz

Auf einem Langstreckenflug will man vor allem eines: gut schlafen. Hier ist, was die Lufthansa in der 747-8 dafür bereithält:

  • Ein Amenity Kit: In dem kleinen Beutel stecken die üblichen Verdächtigen für eine lange Reise: Schlafmaske, Socken, Ohrstöpsel, Zahnbürste und Zahnpasta sowie eine kleine Lippenpflege und Handcreme.
  • Bettzeug: Ein Kissen und eine Decke liegen schon am Platz. Das ist eine eher grundlegende Ausstattung. Andere Airlines legen hier oft noch eine Matratzenauflage und ein zweites Kissen drauf.
  • Wasserflasche: Eine Flasche Wasser steckt bei Ihrer Ankunft bereits griffbereit in einem der Staufächer.

Das Bettzeug selbst ist von guter Qualität. Ehrlich gesagt kann das Fehlen einer Matratzenauflage den Schlafkomfort auf dem ohnehin nicht ganz flachen Bett aber schon etwas beeinträchtigen.

Unterhaltung und Konnektivität an Bord

Das Inflight-Entertainment-System (IFE) ist leider einer der Schwachpunkte. Der Bildschirm ist im Vergleich zu dem, was man heute so kennt, relativ klein, und die Bedienung fühlt sich etwas altbacken und träge an.

Die Filmauswahl ist zwar ordentlich, aber das Herumsuchen in den Menüs ist etwas mühselig. Viele Passagiere packen sich deshalb lieber eigene Filme und Serien auf ihr Tablet oder den Laptop.

Für Internet sorgt das Lufthansa FlyNet, ein kostenpflichtiger WLAN-Dienst. Die Geschwindigkeit reicht meistens für E-Mails und Messaging-Apps aus. Fürs Streaming oder größere Downloads ist es aber oft zu langsam. Die Preise sind gestaffelt und man kann zwischen verschiedenen Daten- oder Zeitpaketen wählen.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Der Service in der Boeing 747-8 Lufthansa Business Class liefert einen professionellen und verlässlichen Standard. Er ist mehr funktional als luxuriös. Die Crew macht einen guten Job, aber beim Essen und Entertainment kann Lufthansa nicht ganz mit den Top-Airlines der Branche mithalten.

Ihren Flug clever mit Meilen und Punkten buchen

Ein Flug in der Lufthansa Business Class an Bord der Boeing 747-8 ist zweifellos ein Highlight. Aber wer will schon Tausende von Euro für ein Ticket auf den Tisch legen? Es gibt einen viel smarteren Weg, sich diesen Traum zu erfüllen: die Buchung mit Meilen und Punkten. Gerade wenn Sie eine American Express Karte besitzen, eröffnen sich hier fantastische Möglichkeiten.

Der erste Gedanke führt oft zu Lufthansas eigenem Vielfliegerprogramm Miles & More. Das ist verständlich, aber meistens nicht der beste Deal. Prämienflüge sind dort oft teuer und gute Verfügbarkeiten in der Business Class, speziell auf beliebten Strecken, sind Mangelware. Der Grund ist simpel: Lufthansa hält die begehrten Plätze gerne zurück und gibt sie erst relativ kurzfristig für Partner-Airlines frei.

Genau hier liegt aber unsere Chance. Es gibt eine elegantere und oft deutlich günstigere Methode. Der Schlüssel zum Erfolg ist die strategische Nutzung von Kreditkartenpunkten, allen voran die American Express Membership Rewards Punkte. Der Clou: Diese Punkte lassen sich zu einer ganzen Reihe von Airline-Programmen innerhalb der Star Alliance transferieren, zu der auch die Lufthansa gehört.

Die wahre Stärke liegt in der Flexibilität. Statt sich an ein einziges Vielfliegerprogramm zu binden, können Sie Ihre Amex Punkte genau dorthin schieben, wo Sie den besten Gegenwert und die besten Verfügbarkeiten für Ihren Lufthansa-Flug finden.

Die Macht des Punktetransfers nutzen

Stellen Sie sich Ihre Membership Rewards Punkte wie eine universelle Reisewährung vor. Sie sind nicht fest an Lufthansa gebunden, sondern können bei Bedarf in die „Lokalwährung“ – also die Meilen – verschiedener Fluggesellschaften umgetauscht werden. Dadurch bekommen Sie Zugriff auf Prämienflüge, die über Miles & More vielleicht gar nicht oder nur zu einem viel höheren Preis verfügbar wären.

Die besten Partnerprogramme für die Buchung von Lufthansa-Prämienflügen sind dabei oft nicht die offensichtlichsten. Hier sind drei Top-Kandidaten, zu denen sich ein Transfer Ihrer Amex Punkte besonders lohnen kann:

  • Air Canada Aeroplan: Oft der Goldstandard. Aeroplan überzeugt mit einem klaren Meilen-Chart, fairen Preisen und zeigt Lufthansa-Verfügbarkeiten sehr zuverlässig an.
  • Avianca LifeMiles: Bekannt für regelmäßige Bonus-Aktionen beim Meilenkauf und mitunter extrem günstige Prämien. Ein kleiner Haken: Die IT kann manchmal etwas zickig sein.
  • Singapore Airlines KrisFlyer: Ebenfalls ein starkes Programm, das tolle Raten für Lufthansa-Flüge bieten kann. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die gewünschte Strecke.

Der Ablauf ist im Grunde immer derselbe: Sie finden die Verfügbarkeit bei einem der Partnerprogramme, transferieren die benötigte Anzahl an Amex Punkten dorthin und buchen den Lufthansa-Flug dann direkt über die Website des Partners. Klingt einfach? Ist es auch.

Schritt für Schritt zum Prämienticket

Auf den ersten Blick mag die Buchung eines Prämientickets für die Boeing 747-8 Lufthansa Business Class etwas kompliziert wirken. Doch wenn man es in klare Schritte herunterbricht, ist es gar nicht so schwer. Mit dieser Vorgehensweise sichern Sie sich Ihren Platz – vielleicht sogar auf dem Oberdeck – deutlich günstiger.

  1. Verfügbarkeiten finden: Das A und O. Nutzen Sie die Suchmasken der Partner-Airlines. Die Website von United Airlines ist ein super Werkzeug für die erste Suche, da sie einen übersichtlichen Kalender für Prämienflüge anzeigt, auch wenn die Einlöseraten dort oft höher sind. Haben Sie einen passenden Flug gefunden? Notieren Sie sich Datum und Flugnummer.
  2. Kosten vergleichen: Jetzt wird gerechnet. Prüfen Sie, wie viele Meilen die verschiedenen Programme (z. B. Aeroplan, LifeMiles) für genau diesen Flug verlangen. Ganz wichtig: Werfen Sie auch einen Blick auf die Steuern und Gebühren, denn die können sich massiv unterscheiden.
  3. Punkte transferieren: Sobald die Entscheidung für ein Programm gefallen ist, loggen Sie sich in Ihr American Express Konto ein und stoßen den Transfer der Membership Rewards Punkte an. Bei den meisten Partnern ist das Geld eine Sache von Minuten, manchmal dauert es bis zu 48 Stunden.
  4. Flug buchen: Sind die Meilen auf Ihrem Vielfliegerkonto gelandet? Dann nichts wie ran an die Buchung! Handeln Sie schnell, denn gute Prämienplätze sind begehrt und können jederzeit wieder verschwinden.

Rechenbeispiel aus der Praxis

Machen wir es konkret: Angenommen, Sie möchten einen One-Way-Flug von Frankfurt (FRA) nach Chicago (ORD) in der Lufthansa Business Class buchen.

  • Bei Miles & More würde dieser Flug als „Meilenschnäppchen“ (falls überhaupt verfügbar) 55.000 Meilen kosten. Regulär sind es oft deutlich mehr, und obendrauf kommen hohe Zuzahlungen von über 500 €.
  • Schauen wir bei Air Canada Aeroplan: Derselbe Flug könnte dort für 70.000 Aeroplan Punkte zu haben sein, aber mit erheblich geringeren Steuern und Gebühren von vielleicht nur 150 €.

In diesem Szenario transferieren Sie einfach 87.500 Amex Punkte (im Verhältnis 5:4) zu Aeroplan, um 70.000 Aeroplan Punkte zu erhalten, und sparen so Hunderte von Euro allein bei den Zuzahlungen. Genau dieser strategische Kniff ist der Kern der smarten Meilenbuchung. Wie Sie solche Flüge gezielt aufspüren, erklären wir auch in unserem umfassenden Guide zur Buchung von Lufthansa-Flügen mit Meilen.

Es braucht ein bisschen Recherche, keine Frage. Aber der Aufwand zahlt sich am Ende mehr als aus. Anstatt blind Meilen bei einem einzigen Programm anzuhäufen, verschafft Ihnen der flexible Punktetransfer Zugang zu den besten Angeboten im gesamten Star-Alliance-Netzwerk. So wird der Traum vom Flug in der „Königin der Lüfte“ nicht nur greifbar, sondern auch bezahlbar.

Die Zukunft mit der neuen Allegris Business Class

Die jetzige Boeing 747-8 Lufthansa Business Class hat ihren Charme und bietet ohne Frage ein exklusives Flugerlebnis, doch am Horizont zeichnet sich eine Revolution ab. Die wohl größte und wichtigste Veränderung für die Zukunft der „Königin der Lüfte“ ist die Einführung der komplett neu gestalteten „Allegris“ Business Class Kabine. Das ist kein kleines Update, sondern ein echter Quantensprung.

Moderne Flugzeugkabine mit "Neue Allegris SUITEN"-Anzeige, luxuriösen Ledersitzen und Fenstern der Lufthansa Business Class.

Während die aktuelle Konfiguration mit ihren 2-2-2- oder 2-2-Sitzen noch auf ein offenes Kabinengefühl setzt, wirft Allegris dieses Konzept komplett über den Haufen. Passagiere dürfen sich auf ein Produkt freuen, das nicht nur mit den heutigen Standards mithält, sondern sie in vielen Bereichen neu definieren will. Der Fokus verschiebt sich klar in Richtung Individualität und Privatsphäre.

Was Sie von der Allegris Kabine erwarten können

Die neue Allegris-Generation macht Schluss mit der starren Einheitlichkeit. Stattdessen wird es ein ganzes Portfolio an Sitzoptionen geben, die auf die unterschiedlichen Wünsche der Passagiere zugeschnitten sind.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Direkter Zugang zum Gang für jeden Sitz: Das umständliche „Übereinanderklettern“ vom Fensterplatz hat endlich ein Ende. Ein Komfortgewinn, der längst überfällig war.
  • Echte Business Class Suiten: In den vordersten Reihen wird es Suiten mit höheren Wänden und sogar verschließbaren Türen geben. Mehr Privatsphäre geht kaum.
  • Vielfältige Sitztypen: Ob ein Sitz mit extra großer Arbeitsfläche für Geschäftsreisende, ein besonders langes Bett für Nachtflüge oder mehr seitlicher Freiraum – man wird die Wahl haben.
  • Technik auf dem neuesten Stand: Größere 4K-Bildschirme, die Möglichkeit, eigene Kopfhörer via Bluetooth zu verbinden, und eine intuitive Steuerung gehören zum neuen Standard.

Mit Allegris wird der Sitzplatz vom reinen Transportmittel zu einem persönlichen Rückzugsort. Lufthansa bietet keine Einheitslösung mehr, sondern schafft eine Umgebung, die sich den Bedürfnissen des einzelnen Reisenden anpasst.

Strategische Bedeutung für Meilensammler

Diese massive Aufwertung des Produkts hat natürlich auch enorme Auswirkungen darauf, was Ihre gesammelten Meilen und Punkte wert sind. Bisher war die Lufthansa Business Class für viele Meilensammler ein solider, aber kein herausragender Deal. Mit Allegris ändert sich dieses Spiel fundamental.

Die offizielle Bestätigung, dass Lufthansa ihre gesamte Boeing 747-8 Flotte auf Allegris umrüsten wird, ist eine fantastische Nachricht. Konzernchef Carsten Spohr hat das bereits im Frühjahr 2022 bestätigt. Für Inhaber einer American Express Platinum Karte und alle, die strategisch Meilen sammeln, bedeutet das eine deutlich attraktivere Einlösemöglichkeit. Die Punkte öffnen die Tür zu einem Produkt, das es mit den besten der Branche aufnehmen kann. Mehr zu den Plänen für die Kabinenausstattung der 747-8 kann man bei Aerotelegraph nachlesen.

Zeitplan und erste Routen

Klar ist: Eine ganze Flotte umzurüsten, ist ein Mammutprojekt. Lufthansa plant, die ersten umgerüsteten Boeing 747-8 Jets voraussichtlich ab 2026 wieder in den Liniendienst zu schicken. Man kann davon ausgehen, dass die Flugzeuge nach und nach aus dem Flugbetrieb gezogen werden, um die neue Kabine zu installieren.

Welche Routen als Erstes in den Genuss der Allegris 747-8 kommen, wurde noch nicht offiziell verraten. Traditionell setzt Lufthansa ihre Flaggschiffe und neuesten Produkte aber auf prestigeträchtigen Strecken mit hoher Nachfrage ein. Ziele in Nordamerika wie Los Angeles, San Francisco oder Chicago sind also heiße Kandidaten, ebenso wie wichtige Metropolen in Asien. Es könnte sich also lohnen, mit der Meileneinlösung für einen Flug in der „Königin der Lüfte“ noch etwas zu warten.

Häufig gestellte Fragen

Wir haben uns die Kabine, den Service und die cleversten Buchungswege ganz genau angesehen. Zum Abschluss gibt’s hier noch einmal die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – sozusagen Ihr Spickzettel für die Planung des perfekten Flugs in der Boeing 747-8 Lufthansa Business Class.

Welcher Sitzplatz ist in der Lufthansa 747-8 Business Class der beste?

Die eine perfekte Antwort gibt es hier nicht, denn der beste Sitz hängt immer davon ab, was Ihnen persönlich wichtig ist. Aber es gibt klare Favoriten, je nachdem, ob Sie allein oder zu zweit unterwegs sind.

Wer allein reist und maximale Ruhe sucht, ist im Oberdeck goldrichtig. Die Fensterplätze dort sind die unangefochtene erste Wahl. Sie haben nicht nur eine fantastische Aussicht, sondern auch diese praktischen Staufächer an der Seite – ideal, um Laptop, Buch oder die Kopfhörer immer griffbereit zu haben. Gerade die vorderen Reihen im Oberdeck fühlen sich unglaublich privat an, weil hier kaum jemand vorbeiläuft.

Für Paare oder Freunde, die zusammensitzen möchten, sind die mittleren Sitzpaare im vorderen Teil des Hauptdecks eine super Option. Diese "Honeymoon-Sitze" sind leicht zueinander gewinkelt und schaffen eine gemütliche, abgeschirmte Nische. Im Oberdeck ist natürlich jede der Zweier-Reihen eine exzellente Wahl für gemeinsam Reisende.

Wie buche ich am besten mit Amex Punkten einen Business Class Flug?

Ganz klar: Der cleverste und oft auch günstigste Weg, mit Punkten in die Boeing 747-8 Lufthansa Business Class zu kommen, ist der Umweg über einen Transfer Ihrer American Express Membership Rewards Punkte. Anstatt sich bei Miles & More abzumühen, wo gute Verfügbarkeiten selten und die Zuzahlungen oft gesalzen sind, spielen Sie die Flexibilität Ihrer Amex-Punkte aus.

Merken Sie sich als Faustregel: Die direkte Buchung über Lufthansa ist fast nie die beste Strategie. Der Trick liegt darin, die Star Alliance Partner zu nutzen, um den Wert Ihrer Punkte zu maximieren und viel leichter freie Plätze zu finden.

Und so gehen Sie am besten vor:

  1. Verfügbarkeit checken: Statt bei Lufthansa zu suchen, schauen Sie direkt auf den Webseiten von Partnern wie Air Canada Aeroplan oder Avianca LifeMiles nach Prämienflügen auf Ihrer Lufthansa-Wunschroute.
  2. Kosten vergleichen: Achten Sie nicht nur auf die benötigten Meilen, sondern vor allem auf die Steuern und Gebühren. Bei den Partnern sparen Sie oft Hunderte von Euro im Vergleich zu einer Miles & More Buchung.
  3. Punkte transferieren: Sobald Sie den besten Deal gefunden haben, schieben Sie genau die benötigte Anzahl an Membership Rewards Punkten zum jeweiligen Vielfliegerprogramm rüber.
  4. Flug buchen: Sind die Meilen auf dem Partnerkonto angekommen (meist geht das schnell), buchen Sie Ihren Flug direkt dort.

Das klingt nach etwas Recherche, aber der Aufwand lohnt sich. Sie sparen oft eine Menge Punkte und vor allem bares Geld.

Wird die aktuelle Business Class in der Boeing 747-8 bald ersetzt?

Ein klares Ja! Lufthansa hat offiziell bestätigt, dass die komplette 747-8-Flotte die brandneue „Allegris“ Business Class Kabine bekommen wird. Das ist ein zentraler Teil der großen Modernisierungsoffensive, die das Erlebnis an Bord des Jumbos von Grund auf verändern wird.

Die jetzige Konfiguration muss einem deutlich moderneren Konzept weichen. Die Allegris-Kabine bietet verschiedene Sitztypen, darunter sogar richtige Suiten mit höheren Wänden und teils verschließbaren Türen für ultimative Privatsphäre. Das Wichtigste: Jeder Sitz wird direkten Zugang zum Gang haben – damit fällt einer der größten Kritikpunkte am aktuellen Produkt weg. Die Umrüstung ist allerdings ein Mammutprojekt; die ersten umgebauten Maschinen sollen ab 2026 auf ausgewählten Strecken fliegen.

Auf welchen Routen fliegt die Lufthansa Boeing 747-8?

Die „Königin der Lüfte“ hat ihr Zuhause ausschließlich am größten Lufthansa-Drehkreuz in Frankfurt am Main (FRA). Von dort aus startet sie zu einigen der wichtigsten und prestigeträchtigsten Langstreckenzielen im weltweiten Netz der Airline. Die genauen Routen können sich je nach Saison mal ändern, aber es gibt eine Reihe von Klassikern, die fast immer mit dem Jumbo bedient werden.

Typische Ziele sind die großen Metropolen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Nordamerika: Los Angeles (LAX), San Francisco (SFO), Chicago (ORD), Washington D.C. (IAD), Newark (EWR)
  • Südamerika: São Paulo (GRU), Buenos Aires (EZE)
  • Asien: Singapur (SIN), Tokio (HND), Seoul (ICN), Delhi (DEL)

Wenn Sie unbedingt mit der Boeing 747-8 fliegen wollen, werfen Sie vor der Buchung immer einen Blick auf den aktuellen Flugplan bei Lufthansa oder in den gängigen Portalen. Flugzeugtypen können auf bestimmten Strecken auch mal kurzfristig wechseln.


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